Bande 26: Was wäre, wenn
Kunstprojektwoche in den Winterferien

Hoffnung – ein leuchtendes Wort. Sie ist der Funke, der Ideen entfacht, der Klang einer Melodie, die uns in schwierigen Zeiten trägt. Sie lässt uns weitergehen, wenn es aussichtslos scheint. Es liegt an uns, das Dunkle hinter uns zu lassen und neue Visionen zu erfinden, zu bauen und zu gestalten.
Was wäre, wenn wir radikal freundlich zueinander sind? Wenn wir Unterschiede als Farben auf einer großen Leinwand sehen, die zusammen ein lebendiges Bild ergeben? Wenn Sprache, Herkunft und Fähigkeiten nicht trennen, sondern inspirieren?
Was wäre, wenn nicht Besitz über unsere Lebenswege entscheidet, sondern unsere Träume? Wenn Ressourcen nicht gehortet, sondern geteilt werden?
Was wäre, wenn wir uns in Gemeinschaften verbinden, die von Kreativität, Kooperation und Fantasie getragen sind?
Was wäre, wenn die Kunst uns den Atem gibt, wenn die Luft dünn und rau geworden ist? Wenn wir mit Worten, Klängen und Bewegungen neue Räume erschaffen?
In der Bande 26 entwerfen wir künstlerische Visionen: Weil wir müssen, weil wir die Welt nach unseren Regeln gestalten wollen – mit Mut und mit offenen Herzen.

2. bis 7.2.26, täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr

Öffentliche Präsentation
7.2.26, 16.00 Uhr, mit anschließendem Fest bis 20.00 Uhr

→ Schauspielhaus

Das Projekt Bande 26: Was wäre, wenn wird gefördert durch „Zur Bühne“ das Förderprogramm des Deutschen Bühnenvereins im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“

In Kooperation mit dem Moritzhof und der Schule am Wasserfall


Mit freundlicher Unterstützung durch den Förderverein des Theaters Magdeburg, L’Osteria und SWM

Labor 1
Die Mut-Bahn rollt 
8 – 9 Jahre

Die Mut-Forscher:innen sind unterwegs! Wofür braucht man Mut, wenn man ein Kind ist? In welchen Momenten wünschst du dir, mutig zu sein? Und was geschieht mit der Angst, die vor dem Mut da war? Mit euren Gedanken und Ideen gestaltet ihr die Probebühne um, zu einer Mut-Bahn mitten im Theater. Ein ganz neues Reich entsteht. Wie sieht euer Mut-fordernder Ort aus?Uns stehen die unterschiedlichsten Materialien zur Verfügung, die verbaut werden können: Decken, Schaumstoff, Kissen, Matratzen, Tücher werden zu Gängen, Höhlen, magischen Welten. Welche Figuren passen da hinein und was erleben sie? Welche Sounds, welche Farben, welche Geschichten nehmen Platz? Aus den Vorstellungen, Ängsten, Wünschen und Hoffnungen der jüngsten Forscher:innen der BANDE entsteht ein ganzes Mut-Bahn-Universum.

Laborteam Luzie Konermann & Helena Kauschke

Labor 2
Willkommen in Hoffnungshausen 
9 – 13 Jahre

In unserem Labor erschaffen wir eine ganze Stadt: Hoffnungshausen. Unsere Frage ist: Wie sieht eine Stadt der Hoffnung aus? Gemeinsam stellen wir uns vor, wie all die Dinge, die wir kennen – ob  Straßen, Spielplätze, Gebäude, Bahnhöfe, Schulen oder Museen – in unserer Hoffnungswelt völlig neue Formen annehmen. Jede:r wird zur Erbauer:in, Gestalter:in und Erzähler:in der eigenen visionären Welt. Wir mischen die Künste, schütteln sie und setzen sie neu zusammen: Bilder, Geschichten, Formen und Architekturen verwandeln unsere Ideen in spielerische Experimente. Wir erkunden, was eine Gemeinschaft voller Hoffnung ausmacht: Wie gehen die Menschen in dieser Stadt miteinander um, wie streiten sie, wie versöhnen sie sich und wie sind sie miteinander glücklich? Aus unserer Fantasie wird gelebte Utopie: Hoffnungshausen nimmt Gestalt an.

Laborteam Iulia Grigoriu, Ioana Elena Urda & Simon Tatsumiya

Labor 3
Chor der Guten Hoffnung
10 – 13 Jahre

Welchen Song hörst du, wenn du nicht mehr weiterweißt? Welches Lied gibt dir Kraft? Können wir Hoffnung teilen, wenn wir gemeinsam singen? Wir gründen den „Chor der Guten Hoffnung“ und umsegeln den Forschungsraum unserer Stimmen. Wir experimentieren mit ihnen, erfinden und singen Lieder, die uns zusammenbringen. Jede einzelne Stimme kann ein Teil einer gemeinsamen Kraft werden. Im Hoffnungschor probieren wir es aus. Wir folgen dem, wohin es unser Labor treibt; wir schreien gemeinsam laut heraus, was uns ungerecht erscheint; wir singen wir eine schöne Melodie, mit der wir uns in andere Welten träumen, trällern einen Happysong. Oder von allem etwas? Und: Wir fragen danach, wie Hoffnung klingt und welche Melodien Menschen um uns herum summen, wenn sie sich beruhigen wollen oder wenn sie Hoffnung brauchen. Unsere eigene Hope-Hymne entsteht, zu der wir alle einladen mit einzustimmen.

Laborteam Clara Minckwitz (STUDIO URBANISTAN), Marcus Thomas & Julia Münte 

Labor 4
N-Hope-Press
10 – 14 Jahre

Raus aus dem Kopf, rein ins eigene Fanzine! Fan- was? Ja, richtig, Fanzine – ein Heft, ein Magazin, das ihr selbst entwerft, gestaltet und herausgebt. In unserem Labor werdet ihr zu Fans der Hoffnung und der Zuversicht. Euer Heft wird zu einer Sammlung über Hoffnung: Wie drückt sie sich aus, wie sieht sie aus, wie überwältigend ist sie und wie anspornend? Eure Sicht auf Hoffnung spiegelt sich in Geschichten, Zeichnungen, Stickern. Welche Botschaften sendet ihr an die Leute neben euch und in die Welt? Ihr wählt Formen, Bilder, Wörter, Texte, Farben, die Hoffnung für euch einfangen. Zeichnen, schreiben, collagieren, fotografieren, schablonieren, alles ist erlaubt, jede papierbasierte Arbeit, die verschiedensten Techniken, bis die Hefte gefüllt sind. Dann ab mit ihnen in den Kopierer, die Hefte zusammenfügen mit Tackern, Nadel, Faden, falten und – raus und unter die Leute mit lautem Getöse, marktschreierischen Ausrufen und ganz viel Echo! 

Laborteam Andree Volkmann & Anneke Link

Labor 5
Reisen zu letzten Haltestellen 
11 – 15 Jahre

Nächster Halt: Ganz weit draußen. Wie sieht Magdeburg aus, wenn wir die Innenstadt verlassen und mit der Straßenbahn ans Ende fahren: Grün? Grau? Langweilig? Chaotisch? Wir werden es akribisch untersuchen: Wir ziehen uns viel zu große Jackets an, nehmen unsere Handys und Notizbücher mit und fahren los. An der Endhaltestelle angekommen, beginnen wir unsere große Untersuchung: Halten Augenblicke fest in Fotos, Videos, Tonaufnahmen, führen Interviews mit den Wartenden, entnehmen Proben vom Ort, gucken alles genau an, schreiben alles genau auf und dann: zurück ins warme Theater. Im Bühnenraum bauen wir die Endhaltestelle mit allem zusammen, was wir am Rand gefunden haben. Wir spinnen die Interviews weiter, stellen die Fotos mit Kostümen nach, machen aus den Bewegungen der Wartenden einen Tanz, bis das Außen ins Innen passt. Wir wollen wissen: Welche Hoffnungen liegen im Anfang der Stadt? Was fehlt der Innenstadt von ihren Rändern? Und wieso heißt es Endhaltestelle und nicht Starthaltestelle? 

Laborteam Simon David Zeller & Sophia Maria Keßen

Labor 6
Recyclinghof der Hoffnung 
14 – 18 Jahre

„Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ Ende. Nein. Natürlich ist das nicht das Ende. Es ist vielmehr der Anfang.
Wohin verschwinden Hoffnungen, wenn sie nicht mehr gebraucht und gewollt werden, wenn niemand mehr an ihnen festhält? Werden sie recycelt, um sich in neuem Glanz zu zeigen? Auf dem  Recyclinghof gehen wir den liegengebliebenen Hoffnungen auf den Grund. Und halten Ausschau nach Dingen, die einst die Hoffnung hatten, etwas Bedeutsames, Geliebtes – etwas für die Ewigkeit zu werden. Im Labor bekommen sie eine zweite Chance und werden Teil einer interaktiven Ausstellung. Ob mitgenommen und platziert, ob fotografiert und in Szene gesetzt oder vorgetragen – wir recyclen ihre Existenz in Video und Bild, Text und Sprache, Performances und Happenings. Die Besucher:innen unseres Hofes sind unersetzlich: Ihre Hoffnungen werden selbst Teil der Ausstellung und sie treten mit den anderen in Interaktion.
 

Laborteam Marie Radkiewicz & Patricia Woitaske

Was wäre die BANDE ohne COMMUNITY?

Unvorstellbar! Denn uns geht es ums Ganze. Abseits der Laborzeit – zwischen Eröffnung & Präsentation, Ankommen & Gehen, rund um Community-Abend, Pausen & Co. – öffnet die Bande einen eigenen Raum für DIY-Impulse und Interaktionen. Ob entspanntes Eintauchen und verspielter Austausch passend zum Thema oder kreatives Spinnen von Hoffnungsfäden – eure Begegnungen stiften Visionen. 

Termine

Montag 2.02.
Montag 2.02.
15.00
→ Kasino

Bande 26: Was wäre, wenn Kunstprojektwoche in den Winterferien für alle zwischen 8 und 18 Jahren
Eröffnung

Samstag 7.02.
Samstag 7.02.
16.00 – 19.00
→ Schauspielhaus
Eintritt frei

Bande 26: Was wäre, wenn Kunstprojektwoche in den Winterferien für alle zwischen 8 und 18 Jahren
Feierliche Abschlusspräsentation