Bogusław Furtok
Kontrabass

Bogusław Furtok, geboren 1967 in Kattowitz/Polen, erhielt seinen ersten Kontrabassunterricht mit neun Jahren. 1991 beendete er sein Kontrabass-Studium mit Auszeichnung an der Karol-Szymanowski-Musikakademie Kattowitz in der Kontrabassklasse von Waldemar Tamowski. Nach weiteren Studien an der Musikhochschule Frankfurt legte er sein Konzertexamen bei Günter Klaus ab. Bogusław Furtok ist seit 1995 Solo-Kontrabassist des hr-Sinfonieorchesters. Er ist Preisträger der Wettbewerbe von Markneukirchen (1989), Genf (1990) und Parma (1992). Als Solist gastierte er bei namhaften Orchestern in Polen, Deutschland und Österreich wie dem Radio-Sinfonieorchester Warschau, dem Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks in Kattowitz, dem Kammerorchester des Polnischen Rundfunks „Amadeus“, der Sinfonia Varsovia, dem hr-Sinfonieorchester, den Bamberger Symphonikern, den Hofer Symphonikern, dem Göttinger Symphonieorchester, den Niederrheinischen Sinfonikern, dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, außerdem trat er in Tschechien, Italien, Frankreich, der Schweiz, Japan, Südkorea und den USA auf. 2004 und 2013 war Furtok als Dozent beim Pacific Music Festival in Sapporo (Japan) tätig. Seit 2000 veröffentlichte er zahlreiche CD-Aufnahmen als Solist und Kammermusiker. Die neuesten Aufnahmen mit dem hr-Sinfonieorchester sind das Kontrabasskonzert von Eduard Tubin und das Bogusław Furtok gewidmete neue Konzert „52 v. Chr.“ von Andreas Hepp. 2004 und 2013 war Furtok als Dozent beim Pacific Music Festival in Sapporo (Japan) tätig. Seit 1999 spielt er auf einem Instrument des englischen Kontrabassbauers Thomas Martin nach dem Modell des italienischen Geigenbauers Nicola Bergonzi.

Foto: privat


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