Der gebürtige Magdeburger Erik Petersen begann seine Karriere am Theater in jungen Jahren als Kleindarsteller und Statist. Nach einer Ausbildung in der Stadtbibliothek Magdeburg und ersten beruflichen Schritten in Hamburg führte ihn sein Weg 2010 dann wieder zurück ins Theaterleben – zunächst als Regieassistent bei den Bad Hersfelder Festspielen. Im Folgejahr lernte er dort den renommierten Regisseur Gil Mehmert kennen, mit dem er in der Folge immer wieder zusammenarbeitete. Als Mehmert 2013 beim Magdeburger DomplatzOpenAir das Musical Les Misérables inszenierte, war Petersen als Ko-Regisseur dabei. Zuletzt entstand in dieser Konstellation die Inszenierung des Musicals Cabaret bei den Bad Hersfelder Festspielen 2015.
Seitdem ist es Petersen gelungen, mit eigenen Opern-, Operetten- und vor allem Musical-Inszenierungen auf sich aufmerksam zu machen. Zuletzt entstanden West Side Story und Hairspray an der Oper Bonn, Jesus Christ Superstar am Theater St. Gallen und in Wuppertal, Im weißen Rössl in Hildesheim, Victor/Victoria am Staatstheater Mainz, Viktoria und ihr Husar am Stadttheater Bremerhaven, Cabaret am Theater Chemnitz. Seine Uraufführungsproduktion der Familienoper Geisterritter von James Reynolds am wird seit 2017 im Rahmen der Jungen Oper Rhein-Ruhr an verschiedenen Opernhäusern Nordrhein-Westfalens gespielt. Als deutschsprachige Erstaufführung inszenierte er Frank Wildhorns Carmen beim Musiksommer Winzendorf.
Das Magdeburger Publikum eroberte er mit seiner fulminanten Inszenierung des Gershwin-Musicals Crazy for You in der Spielzeit 14/15 im Sturm. Es folgten regelmäßig weitere Inszenierungen in der Elbestadt, teils im Opernhaus (Eine Nacht in Venedig 2018, Anatevka 2019 und My Fair Lady 2021), teils für das DomplatzOpenAir (Hair 2016 und Rebecca 2022). In der Spielzeit 25/26 kehrt nochmals seine beliebte Anatevka-Inszenierung wieder auf die Bühne des Magdeburger Opernhauses zurück. Außerdem inszeniert Erik Petersen das DomplatzOpenAir 2026 – Rodgers und Hammerstein’s bahnbrechendes Musical Oklahoma!