Mad King Blaubart
ab 10.4.27
Mad King Blaubart
Eight Songs for a Mad King
von Peter Maxwell Davies
Text von Randolph Stow und George III.
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Herzog Blaubarts Burg
A kékszakállú herceg vára
Oper in einem Akt von Béla Bartók
Libretto von Béla Balázs
Bearbeitet von Eberhard Kloke
In ungarischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Ab 16 Jahren
Regisseurin Ilaria Lanzino setzte sich zuletzt 2024 am Theater Magdeburg in ihrer Fidelio-Inszenierung mit einer dystopischen Zukunft auseinander und wendet sich nun in ihrem Doppelabend mit Eight Songs for a Mad King und Herzog Blaubarts Burg einer von Angst, Macht und Kontrollverlust geprägten Welt zu. Beide Werke zeigen zwei Seiten derselben Medaille: eine existenzielle, bis zum Wahnsinn sich steigernde Angst und ein totalitäres System, das von dieser Angst lebt und sie gleichzeitig verstärkt.
In der Eindringlichkeit der Stimme in Eight Songs for a Mad King offenbart sich das Porträt eines bis in die Tiefen seiner Seele erschütterten Menschen. Dem gegenüber steht Herzog Blaubarts Burg: ein undurchsichtiges Machtsystem, faszinierend und bedrohlich zugleich. In dieser Burg lauert hinter jeder Tür ein dunkles Geheimnis. Beide Werke verschmelzen so zu einem intensiven Musiktheaterabend, dessen Sog aus Klang, Raum und psychischer Grenzerfahrung unter die Haut geht und noch lange nachhallt. Was nehmen wir wirklich wahr – und müssen wir unsere Bewertungsmuster neu hinterfragen?
Premiere am Sa. 10.4.27
→ Opernhaus, Bühne
Musikalische Leitung GMD Christian Øland
Regie Ilaria Lanzino
Bühne Martin Hickmann
Kostüm Annette Braun
Lichtdesign Anselm Fischer
Dramaturgie Esther Beisecker