Simone Gisela Weber (*1991) ist Tänzerin, Choreografin und bildende Künstlerin. Sie lebt und arbeitet zwischen Deutschland und den Niederlanden. Sie hat einen BA in Tanz, Kontext, Choreographie vom HZT Berlin (2019), einen MFA in Time & Space Arts (2022, Academy of Fine Arts Helsinki) und einen MA in Choreographie von DAS Choreography (2023, Academy of Theater & Dance). Ihre künstlerische Praxis ist ein ständiger Versuch, die Herkunft ihrer Familie aus der Arbeiterklasse zu reflektieren. Sie entwickelt soziale Choreografien, in denen sie damit verbundene Fragen zu Macht, Emotionalität und Sichtbarkeit bearbeitet. Sie erforscht mit einem fragenden Blick durch einen interdisziplinären und experimentellen Ansatz und durch die Verwendung unterschiedlicher Materialien die kollaborative Dynamik innerhalb menschlicher und nicht-menschlicher Körper. Sie fragt, inwiefern Choreografie eine Dezentralisierung der menschlichen Wahrnehmung und Form ermöglichen kann. Sie hat
ihre Arbeiten national und international in den Uferstudios Berlin, im Theaterhaus G7 Mannheim, im Milchhof Berlin, in der Galerie KUVA/TILA und im Ringtheater Berlin, Performática Festival Mexico, im Studio Verlin, Theater Strahl Berlin, Tanzhaus NRW und Heimathafen Neukölln gezeigt. Aktuell arbeitet sie als Künstlerin in Residenz an der Jan van Eyck Academie in Maastricht.