Anouar Brissel
Video

Der Videokünstler und Fotograf Anouar Brissel begeistert sich für alle Kunstformen, die seine Imagination anregen. So beschäftigt sich der Autodidakt neben Video und Fotografie auch mit Malerei und Komposition. Seine erste Videoarbeit Carmina Burana entstand 2006 für das Ensemble Gradus ad Musicam in der Salle Poirelle in Nancy. Von 2007 bis 2011 arbeitete Brissel mit der Compagnie Les Bestioles zusammen. Nachdem er 2016 im Rahmen der Inszenierung von L’Enfant et les sortilèges an der Opéra Lyon als Video-Assistent mit Regisseur James Bonas und Animationskünstler Grégoire Pont zusammengetroffen war, arbeitete er in der Folge erfolgreich mit beiden bei L’Heure espagnole in Lyon und Die Schneekönigin in Mulhouse zusammen. Weitere Zusammenarbeiten verbinden Brissel mit Regisseuren wie Georges Lavaudant, Richard Brunel, Sam Brown, Claus Guth, Waut Koeken, Pierrick Sorin und Yoshi Oida. Mit Regisseur Jean-Romain Vesperini entstanden die Produktionen Gianni Schicchi und L’elisir d’amore für das kalifornische Festival Napa Valley 2021 bzw. 2022 sowie mit Regisseurin Claire Manjarrès Une autre histoire de Manon nach Massenet an der Opéra Saint-Étienne. 
Darüber hinaus wirkte Brissel in verschiedenen Tanzproduktionen mit, darunter Boléro in der Choreografie von Sidi Larbi Cherkaoui und Damien Jalet am Grand Théâtre de Genève, Emma Bovary in der Choreografie von Helen Pickett und der Regie von James Bonas mit dem National Ballet of Canada sowie A Kiss to the World von Dominique Dumais mit dem Ballett am Rhein. Seine Arbeiten waren zudem 2023 in Aufführungen von Le sacre du printemps mit dem Aurora Orchestra bei den BBC Proms sowie im Konzerthaus Musiikkitalo in Helsinki zu sehen.
Anouar Brissel wirkte bereits Spielzeit 22/23 in der Produktion Ariadne auf Naxos am Theater Magdeburg mit und kehrt nun für die Oper Manon von Jules Massenet mit Regisseur James Bonas in die Elbestadt zurück.

Aktuelle Produktionen am Theater Magdeburg

Manon