Architekturen des Augenblicks Kosmos #4
ab 25.2.26
Theater erzählt in Räumen, aber auch durch Räume. Konflikte, Emotionen und Atmosphären entstehen immer in, aber auch durch sie. In der Spielzeit 25/26 laden wir im Rahmen der Reihe Kosmos stilprägende Szenograf:innen sowie Nachwuchskünstler:innen ein, Einblicke in ihre Praxis zu geben: Was dient der Inspiration? Wie verläuft der individuelle künstlerische Prozess und wie prägt der gestaltete Raum unsere Wahrnehmung von Zeit, Stimmungen oder Gefühlen?
Mit Kosmos rückt das Theater Magdeburg Theatermacher:innen in den Mittelpunkt, die in der öffentlichen Wahrnehmung oft in der zweiten Reihe stehen. Dabei nehmen Szenograf:innen oft inhaltlich und ästhetisch grundlegende Setzungen vor. Gestaltete Räume sind nicht bloßes Dekor, sondern selbst Kunstwerk und Mitspieler einer Aufführung. In vier Veranstaltungen gibt das Theater Magdeburg Gelegenheit, wichtige Szenograf:innen der deutschsprachigen Theaterlandschaft und ihre Ästhetiken kennenzulernen.
Die Reihe wird kuratiert von Thea Hoffmann-Axthelm und Clemens Leander.
Architekturen des Augenblicks
Spiel – Atmosphäre – Künstlerische Autonomie
Kosmos #4 | Kooperation mit dem Szenografie Bund
Für die vierte Ausgabe der Reihe Kosmos lädt das Theater Magdeburg stilprägende Bühnenbildner:innen ein, um über ihre Arbeit zu sprechen: Woran erkennt man eine gute Idee? Wie verläuft der individuelle künstlerische Prozess und wie bringt der gestaltete Raum Schauspieler:innen zum Spielen? Im Februar sind Nina von Mechow und Korbinian Schmidt zu Gast.
Mi. 25.2.26, 19.30 Uhr
→ Schauspielhaus, K2
Mit
Nina von Mechow
Korbinian Schmidt
Kuration und Moderation
Thea Hoffmann-Axthelm, Clemens Leander
Architekturen des Augenblicks
Abstraktion – Intuition – Team
Kosmos #4 | Kooperation mit dem Szenografie Bund
In der dritten Ausgabe von Kosmos #4 geben die Bühnenbildner:innen Judith Oswald und Peter Baur Einblicke in ihr Schaffen. In moderierten Doppelvorträgen sprechen sie über zentrale Aspekte ihrer künstlerischen Praxis und über grundlegende Begriffe szenografischer Arbeit. Ausgangspunkt sind dabei drei Leitfragen: Was heißt Abstraktion am Theater? Welche Rolle spielt Intuition im künstlerischen Prozess? Und was bedeutet Teamarbeit?
Judith Oswald ist Professorin für Bühnenbild und Kostüm an der Akademie der Bildenden Künste München. Sie arbeitet unter anderem mit den Regisseur:innen Anne Lenk und Jan Philipp Gloger zusammen. 2021 wurde sie in der Theater heute-Umfrage zur Bühnenbildnerin des Jahres gewählt.
Peter Baur ist als Bühnenbildner und Videokünstler für Performance-, Theater- und Opernproduktionen tätig. Er arbeitet unter anderem mit den Regisseuren Bastian Kraft und Christopher Rüping. In seiner Arbeit bewegt er sich an der Schnittstelle von Raum und Projektion und sucht die Poesie in technischen Vorgängen.
Eine vierte Ausgabe mit Julia Oschatz und Raimund Voigt ist in Planung.
Sa. 7.3.2026, 19.30 Uhr
→ Schauspielhaus, K2
Mit
Judith Oswald
Peter Baur
Kuration und Moderation
Thea Hoffmann-Axthelm, Clemens Leander