Die Glasmenagerie
ab 29.1.27
Die Glasmenagerie
von Tennessee Williams
Deutsch von Jörn van Dyck
Ab 14 Jahren
Wohin sich wenden, wenn die Realität keine Glücksversprechen bereithält? Druck und Ängste bestimmen den Alltag der Familie Wingfield in den 1930er Jahren in St. Louis. Seit der Vater die Familie verlassen hat, reichen die Einkünfte von Mutter Amanda und Sohn Tom nur für das Allernötigste – insbesondere, da noch Toms Schwester Laura versorgt werden muss. In der Enge der Wohnung entladen sich unerfüllte Träume in gegenseitigen Vorwürfen. Tom entzieht sich wann immer möglich ins Kino, Amanda in eine Vergangenheit, in der sie jung und begehrt war, und Laura widmet sich ihrer Sammlung aus Glastieren. Als Tom für Laura ein Date mit seinem Arbeitskollegen Jim arrangiert, wird dieser zur Projektionsfläche für alle unerfüllten Hoffnungen der Familie.
Die Glasmenagerie bedeutete 1944 den Durchbruch für den amerikanischen Ausnahmedramatiker. Er erzählt von einer sozial tief gespaltenen Gesellschaft, die zum Krieg rüstet; von falschen Aufstiegsversprechen und der Sehnsucht nach einem Leben jenseits der Enge und Isolation.
Musa Kohlschmidt (*1997 in Berlin) schloss 2024 ihr Studium der Theaterregie in Hamburg ab. Sie arbeitete u. a. an der Volksbühne Berlin sowie am Theaterhaus Jena. Der erste Spielfilm ihres Kollektivs DIN O4-Format lief 2026 im Wettbewerb des Filmfestivals Max Ophüls Preis.
Premiere am Fr. 29.1.27
→ Schauspielhaus, Kammer 2
Regie Musa Kohlschmidt
Bühne, Musik Julius E. Böhm
Kostüm Lea Knippenberg
Dramaturgie Laura Guhl