7. Sinfoniekonzert
25. und 26.3.27
7. Sinfoniekonzert
Literarische und musikalische Bezüge bestimmen dieses Programm: Den Auftakt macht die Schwedin Britta Byström mit A Drama in the Air aus dem Jahr 2020. Inspiriert wurde die Komposition von Jules Vernes gleichnamiger Kurzgeschichte. In dieser erzählt Verne von einer abenteuerlichen Ballonfahrt, bei der ein fremder Passagier in den Ballonkorb springt und den Piloten zwingt, mit dem Ballon immer höher zu steigen – und so beider Leben zu riskieren. Byström zeichnet ein beinahe impressionistisch anmutendes Bild mit ihrer detailreichen Klangsprache.
Mit Othello beschließt Antonín Dvořák das Triptychon seiner späten Konzertouvertüren. 1891 komponiert, gehört Othello zu einem Werkkomplex, den Dvořák anfangs unter die Themen „Natur, Leben und Liebe“ stellte. Der Musikkritiker Eduard Hanslick kommentiert nach einer Wiener Aufführung über das von Shakespeares Tragödie inspirierte Werk: „Im Othello trägt er [Dvořák] eine Maske, die bald an Liszt, bald an Wagner erinnert.“
Auch Paul Hindemiths Metamorphosen sind in gewisser Hinsicht eine Maskerade. Als Ballettmusik konzipiert, ging der Komponist über eine reine Instrumentation Weberscher Klavierstücke hinaus und schärfte Rhythmus, Instrumentation sowie Melodieführung: ein Weber mit der Maske des 20. Jahrhunderts.
25. und 26.3.27
→ Opernhaus, Bühne
Britta Byström
A Drama in the Air für Orchester
Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 22
Es-Dur KV 482
Antonín Dvořák
Othello. Konzertouvertüre op. 93
Paul Hindemith
Sinfonische Metamorphosen über Themen von Carl Maria von Weber
Klavier Marie-Ange Nguci
Magdeburgische Philharmonie
Dirigentin Ruth Reinhardt