5. Sinfoniekonzert
28. und 29.1.27
5. Sinfoniekonzert
Das 100-jährige Jubiläum der sogenannten Hamburger Admiralität – einer Hafenbehörde – war der Anlass zur Komposition der Ouvertüren-Suite Hamburger Ebb’ und Flut. Telemann prägte als Stadtkantor und Operndirektor die Stadt über 46 Jahre und schuf so 1723 eines der ersten expliziten Meeresprogramme der Orchestermusik. Der dänische Komponist Carl Nielsen komponierte sein Flötenkonzert im Jahre 1926. Das beschwingte, humorvolle Werk gehört mittlerweile zum internationalen Repertoire der Soloflöte. Danach wechselt das Programm zurück ins Maritime: In Die Hebriden verarbeitet der zwanzigjährige Felix Mendelssohn Bartholdy seine Eindrücke eines Besuchs der Fingalshöhle auf der schottischen Insel Staffa vor der nordwestlichen Küste Schottlands. Mendelssohn, obwohl von „grässlichster Seekrankheit“ geplagt, skizziert noch am selben Augusttag des Jahres 1829 die Anfangstakte. Claude Debussy komponiert in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts mit La Mer wiederum kein musikalisches Abbild eines Naturphänomens, sondern lässt Erinnerungen, Gefühle und flüchtige Eindrücke unter dem Primat des Klangs zu einer impressionistischen Komposition par excellence werden.
28. und 29.1.27
→ Opernhaus, Bühne
3.2.27
→ Scharoun-Theater Wolfsburg
Georg Philipp Telemann
Ouvertüre-Suite C-Dur TWV 55:C3 Hamburger Ebb’ und Fluth
Carl Nielsen
Konzert für Flöte und Orchester
Felix Mendelssohn Bartholdy
Die Hebriden.
Konzertouvertüre
op. 26
Claude Debussy
La Mer.
Drei sinfonische Skizzen für Orchester
Flöte Thomas Kapun
Magdeburgische Philharmonie
Dirigent GMD Christian Øland
5. Sinfoniekonzert
Georg Philipp Telemann, Carl Nielsen, Felix Mendelssohn Bartholdy, Claude Debussy