Natalia Salinas
Dirigentin

Natalia Salinas gilt derzeit als eine der führenden Persönlichkeiten einer neuen Generation von Orchesterdirigent:innen in Argentinien und Lateinamerika und hat sich international einen Ruf erarbeitet. Seit ihrem Umzug nach Frankreich im Jahr 2019 engagiert sie sich zunehmend in Europa und dirigiert bei Festivals und in Theatern in Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Österreich und Italien sowohl das sinfonische als auch das Opern- und Ballettrepertoire. In Lateinamerika hat sie einige der bedeutendsten Orchester der Region geleitet, darunter das Orquesta Filarmónica de la Ciudad de México, das Orquesta Sinfónica de Xalapa in Mexiko, das Orquestra Sinfônica do Teatro Municipal de São Paulo und Orquestra Sinfônica Filarmônica de Minas Gerais in Brasilien. Zudem hat sie intensiv mit bedeutenden Orchestern in Argentinien zusammengearbeitet, darunter das Orquesta Sinfónica Nacional Argentina, das Orquesta Filarmónica de Buenos Aires und das Orquesta Estable del Teatro Argentino.
Natalia Salinas ist besonders für ihre Beherrschung des sinfonischen Repertoires, von komplexen zeitgenössischen Kompositionen bis hin zu den großen Meisterwerken, bekannt, wobei sie technische Präzision mit musikalischer Sensibilität verbindet. Die Spielzeit 24/25 markierte mit ihrem Debüt an der Oper Köln mit Piazzollas María de Buenos Aires einen bedeutenden Meilenstein.
2023 wurde sie vom argentinischen öffentlich-rechtlichen Rundfunksender RNC mit einem Premio Nacional Clásica für etablierte Orchesterdirigent:innen ausgezeichnet. Zuvor hatte sie 2021 den Preis als beste Nachwuchsdirigentin von der Musikkritiker-Vereinigung Argentiniens erhalten. Ihre künstlerische Entwicklung wurde durch die Teilnahme an renommierten Programmen bereichert, darunter 2024–2026 das Jette-Parker-Künstlerprogramm am Royal Ballet & Opera London, 2023–2024 das Dirigierstipendium an der Opéra National du Rhin und 2024 der Women Opera Makers Workshop beim Festival d’Aix-en-Provence.
Natalia Salina stammt aus Patagonien, studierte zunächst Klavier in Santa Cruz, bevor sie an der Universidad Nacional de La Plata Dirigieren studierte. Daran schlossen sich Aufbaustudien an der Universidad Nacional Autónoma de México (Musik lateinamerikanischer Komponisten), an der Haute École des Arts du Rhin in Straßburg (u. a. Musik des 20. und 21. Jahrhunderts) und der Hochschule für Musik in Freiburg an.
2021 war sie als Gastdirigentin bereits im 3. Sinfoniekonzert in Magdeburg zu Gast, nun kehrt sie für das traditionelle Impuls-Sinfoniekonzert hierher zurück.

Aktuelle Produktionen am Theater Magdeburg

3. Sinfoniekonzert