Fernando Strasnoy ist ein argentinisch-italienischer Komponist mit Wohnsitz in Straßburg. Er erwarb einen Master in Komposition an der Haute école des arts du Rhin Mulhouse – Strasbourg (Frankreich) bei Daniel DAdamo und Tom Mays und spezialisierte sich an der Hochschule der Künste Bern (Schweiz) bei Simon Steen-Andersen, Xavier Dayer und Irene Galindo Quero; zuvor absolvierte er einen Bachelor an der Universidad Nacional de las Artes (Argentinien) sowie ein Diplom als Musiker und Gitarrist am Conservatorio de Música Manuel de Falla in Buenos Aires. Seine Werke wurden u. a. vom Ensemble Multilatérale, dem Ensemble Linea, dem Ensemble Proxima Centauri und dem Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode uraufgeführt. Strasnoy gewann den internationalen Wettbewerb Gradus. Passaggi per il Nuovo für die Opernperformance Ouverture (Festival Verdi 2025, Festival Aperto 2025) sowie den Short Operetta Festival Award 2024. Er war Composer-in-Residence beim Festival dAix-en-Provence 2026 sowie bei der Fondation de Royaumont 2024. Seine von Literatur und bildender Kunst beeinflusste Musik erforscht intertextuelle Prozesse, Kontrapunkttechniken sowie Klangfarben, im Sinne eines „Musée sonore imaginaire“.
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