2. Sinfoniekonzert
22. und 23.10.26
2. Sinfoniekonzert
Klassik meets Moderne: Unter der Leitung des jungen portugiesischen Dirigenten Miguel Sepúlveda, der u. a. vom Nachwuchsprogramm
des Los Angeles Philharmonic unter Gustavo Dudamel gefördert wird, begegnen sich 18. und 20. Jahrhundert.
Joseph Haydn legte mit seinem umfangreichen Sinfonieschaffen die Grundlage für die Entwicklung der Instrumentalmusik bis heute. Auf diese klassische Klarheit bezieht sich Jacques Ibert in seinem Concertino da camera und verbindet seinen neoklassischen Ansatz mit einem für die klassische Musik ungewöhnlichen Instrument – dem Saxofon. Das 1935 entstandene, zweisätzige Werk verbindet virtuosen Anspruch mit eleganter Leichtigkeit.
Den Abschluss bildet Dmitri Schostakowitschs 5. Sinfonie, uraufgeführt 1937 in Leningrad. Der 31-jährige Komponist stand zu diesem Zeitpunkt unter massiver staatlicher Beobachtung und hatte einige jüngere Misserfolge zu verkraften. Und so geriet der finale Triumphmarsch äußerst ambivalent. Schostakowitsch selbst soll ihn später als „erzwungenen Jubel“ bezeichnet haben, während die Kulturpolitik ihn als Verherrlichung des Staatsregimes las und den Komponisten – zumindest vorübergehend – rehabilitierte.
22. und 23.10.26
→ Opernhaus, Bühne
Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 49 f-Moll La passione
Jacques Ibert
Concertino da camera für Saxofon und elf Instrumente
Dmitri Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47
Saxofon Soran Lind
Magdeburgische Philharmonie
Dirigent Miguel Sepúlveda