2. Sinfoniekonzert

Klassik meets Moderne: Unter der Leitung des jungen portugiesischen Dirigenten Miguel Sepúlveda, der u. a. vom Nachwuchsprogramm 
des Los Angeles Philharmonic unter Gustavo Dudamel gefördert wird, begegnen sich 18. und 20. Jahrhundert.
Joseph Haydn legte mit seinem umfangreichen Sinfonieschaffen die Grundlage für die Entwicklung der Instrumentalmusik bis heute. Auf diese klassische Klarheit bezieht sich Jacques Ibert in seinem Concertino da camera und verbindet seinen neoklassischen Ansatz mit einem für die klassische Musik ungewöhnlichen Instrument – dem Saxofon. Das 1935 entstandene, zweisätzige Werk verbindet virtuosen Anspruch mit eleganter Leichtigkeit. 
Den Abschluss bildet Dmitri Schostakowitschs 5. Sinfonie, uraufgeführt 1937 in Leningrad. Der 31-jährige Komponist stand zu diesem Zeitpunkt unter massiver staatlicher Beobachtung und hatte einige jüngere Misserfolge zu verkraften. Und so geriet der finale Triumphmarsch äußerst ambivalent. Schostakowitsch selbst soll ihn später als „erzwungenen Jubel“ bezeichnet haben, während die Kulturpolitik ihn als Verherrlichung des Staatsregimes las und den Komponisten – zumindest vorübergehend – rehabilitierte. 

 

22. und 23.10.26
→ Opernhaus, Bühne

Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 49 f-Moll La passione

Jacques Ibert
Concertino da camera für Saxofon und elf Instrumente

Dmitri Schostakowitsch 
Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47
 

Saxofon Soran Lind
Magdeburgische Philharmonie
Dirigent Miguel Sepúlveda 




 

Termine

Donnerstag 22.10.
Donnerstag 22.10.
19.30
→ Opernhaus Bühne
Konzert KD

2. Sinfoniekonzert Joseph Haydn, Jacques Ibert, Dmitri Schostakowitsch
18.45 Einblick

Freitag 23.10.
Freitag 23.10.
19.30
→ Opernhaus Bühne
Konzert KF

2. Sinfoniekonzert Joseph Haydn, Jacques Ibert, Dmitri Schostakowitsch
18.45 Einblick