Hedvig Haugerud
Sopran

Die norwegische Sopranistin Hedvig Haugerud wurde von Susanna Eken ausgebildet und hat sich bereits in der frühen Phase ihrer Karriere durch außergewöhnliche Stimmfarbe, musikalische Kraft und Persönlichkeit hervorgetan. Haugerud absolvierte ihr Gesangsstudium an der Norwegischen Musikhochschule Oslo, am Pariser Conservatoire und an der Opernakademie Kopenhagen. Sie studierte bei Anne Sophie von Otter, Bo Skovhus, Soile Isokoski sowie Randi Stene und arbeitete mit Dirigenten wie Michael Schønwandt, Richard Farnes, Giancarlo Andretta sowie Robert Houssart. Die Stipendiatin der Ingar-Dobloug-Stiftung nahm erfolgreich an Gesangswettbewerben teil und erhielt u. a. 2023 den zweiten Preis bei der Paris Opera Competition, 2024 den ersten Preis bei der Lauritz Melchior International Singing Competition in Aalborg sowie den Preis der Pressejury bei der Mirjam Helin Competition in Helsinki.
Haugerud begann ihre Bühnenkarriere an der Königlichen Oper in Kopenhagen mit Partien wie Annina (La traviata) und Lady with a Hat Box in Dominick Argentos Postcard from Morocco. Außerdem debütierte sie als Amelia (Un ballo in Maschera) in Schweden, sang Grieg-Lieder auf einer Spanien-Tournee mit dem Philharmonischen Jugendorchester Bergen und gab 2025 ihr Debüt bei den Bregenzer Festspielen mit einem Recital. Jüngste Engagements umfassen ihr Debüt als Salome in Metz, Vierte Magd (Elektra) mit dem Philharmonischen Orchester Bergen, Fünfte Magd (Elektra) an der Norwegischen Oper in Oslo und Aufseherin (Elektra) an der Königlichen Oper in Kopenhagen. In der Spielzeit 25/26 war sie als Ortlinde (Die Walküre) Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter Daniel Harding und als Chrysothemis (Elektra) am Neuen Nationaltheater Tokio zu erleben, außerdem sang sie Mahlers 2. Sinfonie mit dem Aalborg Symfonieorkester, Strauss’ Vier letzte Lieder mit dem Dänischen Philharmonischen Orchester in Süderjütland sowie Chrysothemis in konzertanten Elektra-Aufführungen an der L’Opéra-Théâtre de Metz. In der Spielzeit 26/27 ist sie mit den Vier letzten Liedern von Richard Strauss im 1. Sinfoniekonzert zu erleben.

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1. Sinfoniekonzert