Die aserbaidschanische Mezzosopranistin Aytaj Shikhalizada gab jüngst beim Glyndebourne-Festival 2026 ihr Debüt als Zaida in Rossinis Il turco in Italia. In der Spielzeit 26/27 erweitert sie ihr Repertoire um mehrere spannende neue Rollen, darunter Ljubascha in Rimski-Korsakows Die Zarenbraut am Theater Magdeburg. Außerdem debütiert sie als Carmen und bei den renommierten Salzburger Osterfestspielen. Im September 2024 gab Aytaj ihr Haus- und Rollendebüt als Eboli in Verdis Don Carlo an der Königlich Dänischen Oper in einer Neuproduktion von Davide Livermore unter der Leitung von Joana de Souza. Kurz darauf trat sie an der Winteroper Potsdam in der Titelrolle von Haydns Armida auf. Zuvor stand sie an der Staatsoper Stuttgart als Floßhilde in Das Rheingold, an Berliner Staatsoper Unter den Linden als Grimgerde in Die Walküre sowie am Stadttheater Klagenfurt als Erda in Siegfried und Ulrica in Un ballo in maschera auf der Bühne. Bei den Bregenzer Festspielen war sie als Suzuki in Madama Butterfly und Giovanna in Ernani auf der Seebühne zu erleben. Anfang 2022 gewann sie den 2. Preis beim Gesangswettbewerb der Pariser Oper.
Aytaj Shikhalizada sammelte ihre ersten Bühnenerfahrungen an renommierten Häusern wie dem Theater Dortmund (Rosina in Il barbiere di Siviglia, Nefertiti in Philip Glass’ Akhnaten), der Staatsoper Stuttgart (Linetta in Die Liebe zu den drei Orangen), der Opéra Royal de Versailles (Isabella in L’italiana in Algeri unter Jean-Christophe Spinosi) und der Staatsoper Unter den Linden (Hirtenmädchen in Jenůfa unter Sir Simon Rattle). Von 2018 bis 2022 war sie Mitglied des dortigen Opernstudios. Die in Baku geborene Sängerin studierte zunächst in ihrer Heimat und später an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Claudia Visca.
Aktuelle Produktionen am Theater Magdeburg