1. Kammerkonzert
4.10.26
1. Kammerkonzert
Camille Saint-Saëns
Fantasie op. 124
Max Bruch
Kol Nidrei für Violoncello und Klavier
Tōru Takemitsu
And Then I Knew ’Twas Wind
Théodore Dubois
Terzettino für Flöte, Viola und Harfe
Wolfgang Amadeus Mozart
Hornquintett Es-Dur KV 407
Eine musikalische Reise mit außergewöhnlichen Klangkombinationen von der Wiener Klassik über die Romantik bis in die Moderne erwartet das Publikum im 1. Kammerkonzert der Magdeburgischen Philharmonie.
Den Auftakt bildet die Fantasie op. 124 von Camille Saint-Saëns, die mit ihrer virtuosen Gestaltung und melodischen Ausdruckskraft zu den reizvollsten kammermusikalischen Werken des Komponisten zählt. Einen emotionalen Höhepunkt des Konzerts setzt Max Bruchs Kol Nidrei für Violoncello und Klavier. Inspiriert von traditionellen hebräischen Melodien, beeindruckt das Werk durch seine innige Ausdruckskraft und gehört zu den beliebtesten Werken der romantischen Celloliteratur.
Mit And Then I Knew ’Twas Wind des japanischen Komponisten Tōru Takemitsu öffnet sich ein klanglicher Raum von besonderer Atmosphäre. Das Werk für Flöte, Viola und Harfe entfaltet schwebende Klanglandschaften und verbindet fernöstliche Sensibilität mit moderner Tonsprache. Der 1930 in Tokio geborene Tōru Takemitsu (1930–1996) gehört zu den international einflussreichsten Komponisten Japans. Seine Musik verbindet westliche Moderne mit fernöstlicher Klangästhetik.
Es folgt Théodore Dubois’ Terzettino für Flöte, Viola und Harfe, ein charmantes Werk voller Eleganz und französischer Leichtigkeit.
Den Abschluss des Konzerts bildet Wolfgang Amadeus Mozarts Hornquintett Es-Dur KV 407, eines der bedeutendsten Kammermusikwerke für Horn.
So. 4.10.26
→ Schauspielhaus, Kasino
Flöte Atsuko Koga
Horn Julian Schack
Harfe Anna Maria Schwichtenberg
Violine Hanako Ishi
Viola Anne von Fabeck, Fridtjof Keil-von Fabeck
Violoncello Maiko Shoji-Vogler