8. Sinfoniekonzert

Do. 20. und Fr. 21.4.23
→ Opernhaus, Bühne

Anlässlich seines 150. Geburtstages am 1. April 2023 lässt es sich GMD Anna Skryleva nicht nehmen, ihrem großen Landsmann Sergei Rachmaninow ein eigenes Konzertprogramm zu widmen. Schließlich verbindet die beiden – mit unterschiedlicher Intensität als Pianist:in, Komponist:in bzw. Dirigent:in erfolgreich – einiges. Beide studierten – im Abstand von genau 100 Jahren – Klavier am Moskauer Konserva torium. Und beide verließen ihre Heimat in Richtung Deutschland und USA. So entstand Rachmaninows 2. Sinfonie in den Jahren 1906/1907 während eines mehrjährigen Aufenthaltes in Dresden. Erste Kontakte nach Amerika
knüpfte der Komponist 1909 während einer Tournee. Nach seiner endgültigen Emigration 1917 reüssierte er als gefeierter Starpianist und Dirigent, fürs Komponieren aber fehlte ihm über Jahre hinweg die Inspiration. Sommeraufenthalte in der Schweiz brachten ihn der alten Heimat wieder näher. Hier komponierte er 1934 die virtuose Rhapsodie über ein Thema von Paganini, deren Solopart er bei der Uraufführung in Baltimore mit dem Philadelphia Orchestra unter der Leitung von Leopold Stokowski selbst spielte.

Sergei Rachmaninow Rhapsodie
über ein Thema von Paganini
für Klavier und Orchester op. 43

Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27

Klavier Eva Gevorgyan
Magdeburgische Philharmonie
Dirigentin GMD Anna Skryleva

Das Konzert noch einmal hören. Ab 25.4.23, 20.05 Uhr.

MDR KULTUR: https://www.mdr.de/kultur/musik/audio-konzert-magdeburgische-philharmonie-rachmaninow-100.html

 

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