Warten auf Godot

von Samuel Beckett

»Wladimir: Also? Wir gehen?
Estragon: Gehen wir!
Sie rühren sich nicht von der Stelle.«

Eine leere Landstraße, ein kahler Baum: Ein Mann versucht, seinen Schuh auszuziehen. Ein anderer setzt seinen Hut ab, schaut hinein, setzt ihn wieder auf und wieder ab, schaut wieder hinein ... Warten ist eine sinnlose Zeit, denn das, was dem Warten Sinn gibt, liegt ja in der Zukunft. Und so vertreiben sich Wladimir und Estragon diese Tristesse mit Banalitäten, gewohnten Streitereien und Spielchen. Sie warten auf einen Mann namens Godot. Wann er kommt und ob er kommt, ist allerdings ungewiss. Alsbald kommt Pozzo mit der Peitsche hinzu und lässt seinen Knecht Lucky demütigende Kunststücke vorführen. Und schließlich taucht ein Junge mit der Nachricht auf, dass Godot verhindert sei, aber ganz sicher morgen kommen werde ... Samuel Becketts clowneske Landstreicher durchleiden gemeinsam die kalte Einsamkeit und die Absurdität des menschlichen Daseins, weder zu wissen, was man tut, noch warum. Sicher ist nur: Hinter allem lauert das Nichts – und das gilt es zu verdrängen. Das Stück ist einer der größten Theatererfolge des 20. Jahrhunderts und hat bis heute nichts von seinem Kultstatus eingebüßt. 

Vorstellungen
PREMIERE
Freitag
7. 12. 2018
19.30 Schauspielhaus / Studio
Tickets

Premiere
Fr. 7. 12. 2018

Regie Stas Zhyrkov
Bühne / Kostüme Sophie Lenglachner
Dramaturgie Laura Busch

Estragon Daniel Klausner
Wladimir Zlatko Maltar
Pozzo Burkhard Wolf
Lucky N. N.