Tagebuch eines Wahnsinnigen

von Werner Buhss nach Nikolai Gogol

»Sie funktionieren nicht mehr richtig, Kollege.«

Aksenti Iwanow Propristschin arbeitet im Ministerium. Und er ist einer, von dem keiner Notiz nimmt, obwohl er funktioniert wie ein Bleistiftspitzer. Vor jedem morgendlichen, akkuraten Antritt im Amt, liest er sich durch die Sprüche seines Abrisskalenders. Und plötzlich öffnet sich eine Welt: der Hass auf das eigene Selbst löst sich mehr und mehr, denn Stimmen sprechen zu ihm aus Hundemäulern und heimliche Blicke betrachten ihn verheißerisch. Wie eine Made schält er sich aus dem Kokon und beginnt zu flattern; in eine schöne, helle Welt, geradewegs hinein in die Anstalt. Erst dort, in der Geschlossenen, kann er wirklich der sein, der immer war: der König von Spanien. Gogols »Tagebuch eines Wahnsinnigen« ist nicht nur die Krankengeschichte einer Beamtenseele. Es ist zugleich auch die Erfolgsgeschichte einer Befreiung aus dem Wahnsinn der Welt.

Vorstellungen
Freitag
12. 10. 2018
19.30 Schauspielhaus / Studio
Abendbesetzung: Christoph Förster
Tickets
Sonntag
14. 10. 2018
19.30 Schauspielhaus / Studio
Abendbesetzung: Christoph Förster
Tickets
Dienstag
30. 10. 2018
19.30 Schauspielhaus / Studio
Abendbesetzung: Christoph Förster
Tickets
Freitag
9. 11. 2018
19.30 Schauspielhaus / Studio
Abendbesetzung: Christoph Förster
Tickets
Dienstag
18. 12. 2018
19.30 Schauspielhaus / Studio
Abendbesetzung: Christoph Förster
Tickets

Premiere
Fr. 12. 10. 2018

Regie David Czesienski (Prinzip Gonzo)

Mit Christoph Förster


Aufführungsdauer: 1:50 h (ohne Pause)