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DER GROSSE MARSCH

Szenische Lesung von Wolfram Lotz
 

Wiederaufnahme

Sa.
12. 9.
2020

Schauspielhaus Bühne

»Die meisten Theaterleute sind (natürlich gibt es Ausnahmen) Arschgesichter«, so poltert er los, der große Marsch, der sich von kultivierten Theatersichtweisen zu Kapitalismuskritik und politischer Korrektheit durcharbeitet und schließlich bei der Philosophie und Menschheitsgeschichte landet. Nicht weniger als die Überwindung der Wirklichkeit, ja des Todes durch das Theater ist dabei das hochfliegende Ziel des Autors. Eine politisch überkorrekte Schauspielerin führt durch diese absurd-komische Revue, in der u.a. Angela Merkel, Bakunin und Prometheus in Erklärungsnöte kommen.
Lotz’ Text gilt als unspielbar, sprengt übermütig und provokant sämtliche Mittel des Theaters und ist zugleich äußerst komisch. In einer szenischen Lesung präsentieren vier Schauspieler*innen diese grotesk schräge Theatershow.  


Die Inszenierung entstand unter Berücksichtigung der coronabedingten Auflagen.

Regie Tjana Thiessenhusen
Ausstattung Nadine Hampel
Ton Philip Schillhahn
Licht Christopher Rohde
Dramaturgie Elisabeth Gabriel

Mit Carmen SteinertTjana Thiessenhusen, Isabel Will, Christoph Förster, Philip HeimkeAndreas C. Meyer