Romeo und Julia

von William Shakespeare | Deutsch von Frank Günther

»Dein Name, nur dein Name ist mein Feind: Du bleibst du selbst, auch ohne Montagu. Was sagt ein Name? Das, was Rose heißt, würd gleichsüß unter anderem Namen duften.« «
JULIA

Der Bürgerkrieg zwischen den Familien Capulet und Montagu beherrscht Verona. Die politischen Instanzen vermögen den Streit nicht beizulegen, auch die Androhung der Todesstrafe nützt nichts. Das Blutvergießen geht weiter. Das Blut von Julia Capulet und Romeo Montagu bringt etwas ganz anderes in Wallung. Sie werden zu Guerilleros der Liebe. Ihre heimliche Vermählung schützt sie nicht davor, in die Händel hineingezogen zu werden. Als Romeo einen Streit zwischen seinem Freund Mercutio und dem hitzigen Tybalt schlichten will, fällt sein Freund. Romeo streckt Tybalt nieder und wird aus Verona verbannt. Der alte Capulet will seine Tochter unterdessen mit dem Grafen Paris verheiraten. Eine unglückliche Verkettung von Ereignissen um ihre Rettung treibt Romeo und Julia in den Selbstmord. Ihre Bereitschaft, vor dem Hintergrund der sinnlosen Fehde für die Liebe zu sterben, macht diese Liebe ewig.

Vorstellungen
Dienstag
5. 12. 2017
18.00 Schauspielhaus / Bühne
Tickets
Freitag
29. 12. 2017
19.30 Schauspielhaus / Bühne
Tickets
Mittwoch
10. 1. 2018
19.30 Schauspielhaus / Bühne
Tickets
Freitag
26. 1. 2018
10.00 Schauspielhaus / Bühne
Tickets

Video

Pressestimmen

Klare Handschrift und große Bilderwucht. Ein bewegter Theaterabend, ein wunderbar zeitgemäßes Liebespaar, Julia in ihrer Verletzlichkeit glasklar, Romeo zwischen den Extremen hart an der Borderline-Persönlichkeit flirrend, vor allem eine bestechende Ensembleleistung.

C. Vongries, Magdeburger Volksstimme,
1. 12. 2014

Aber auch Verona kann an der Elbe sein. Zumindest, wenn die Magdeburger Schauspielchefin Cornelia Crombholz »Romeo und Julia« inszeniert. Was heißt inszeniert – das Stück aufmischt, ihm Beine macht, es zum Schweben bringt und auf die Bretter krachen lässt. Sie macht das mit der klassischen Liebestragödie so, als gälte es den ganzen Shakespeare zu stemmen. [...] eine Inszenierung, die dieses Stück, ohne es zu verbiegen, packend ins Heute holt. Richtiges Theater halt!

Joachim Lange, Mitteldeutsche Zeitung,
1. 12. 2014