Als wir träumten

nach dem Roman von Clemens Meyer | Für das Theater dramatisiert von Armin Petras und Carmen Wolfram

»Als die Zone kaputt war, war die schönste Zeit.«
MARK

Dani, Mark, Walter, Rico und Pitbull sind um die fünfzehn, als sie im Leipzig der Nachwendejahre ihr Revier markieren. In einer Zeit, die alle Autoritäten in Frage stellt, suchen sie Wege, um erwachsen zu werden. Doch die Möglichkeiten, daran zu scheitern, sind zahlreich.

Clemens Meyers fulminanter Debütroman erzählt aus der Perspektive einer Generation, die bis dahin kaum Beachtung fand, wenn es um den Herbst 1989 und die Zeit des Mauerfalls ging. Der Umbruch traf diese »dritte Generation Ostdeutschland«, wie man die zwischen 1975 und 1985 in der DDR geborenen Jahrgänge nennt, mit einer ganz eigenen Wucht.

Vorstellungen
Aktuell sind keine weiteren Termine bekannt.

Regie Alexandra Wilke
Bühne/Kostüme Thomas Weinhold
Dramaturgie Oliver Lisewski

Estrellita, Katja Jenny Langner                     
Viola, Lehrerin, Oma, Claudia, die Blonde Michaela Winterstein
Vater, Dieter, Ansager, Fred Oliver Chomik
Dani Konstantin Lindhorst
Mark Konstantin Marsch
Walter Ralph Opferkuch
Rico Philipp Quest
Pitbull, Glatzkopp Alexander von Säbel

Video

Pressestimmen

Gestern Abend, Schauspielhaus, »Als wir träumten«: Ganz großes Lob an die Kollegen! Das waren großes Spiel, phantastisch herausgestellte Charaktere und zum Ende wurde es unerklärlich und merkwürdig traurig. Reflexionsbedingt, vermute ich. Es lag vielleicht an der Intensität der jungen Schauspieler, die, gepaart mit der Story, soviel Leben ausstrahlten. Leben, das dennoch irgendwie vergeblich scheint. Weil es offensichtlich nur Verlust, Enttäuschungen und wenig Aussichten gab. Dennoch zählte der Moment.

Jesko Döring, 6. 11. 2015,
Puppentheater Magdeburg

Ein Spannungsfeld, in dem die Darsteller körperlich alles geben, um das unbändige Gefühl überbordender Lebenskraft in diesem Alter zu verdeutlichen.

Rolf-Dietmar Schmidt, Magdeburger Volksstimme,
20. 10. 2014