Ab jetzt

von Alan Ayckbourn | Deutsch von Corinna Brocher und Peter Zadek

»Aber man darf sich in Maschinen nicht einfühlen, oder? Das soll fatal sein. Aber ich mach das andauernd. Ich schrei und schimpf mit meiner Waschmaschine.«
ZOE


Willkommen in naher Zukunft, irgendwo in einem Vorort von London. Draußen toben die Töchter der Finsternis, sorgen für Recht und Ordnung, drinnen verbarrikadiert sich der besessene Musiker Jerome hinter Fensterläden aus Stahl. Seine Kompositionen erschafft er aus Alltagsgeräuschen und sonderbaren Sprachfetzen, die er über eine monumentale Abhöranlage innerhalb seiner Wohnung  generiert. Spätestens seit ihn seine Frau Corinna samt der gemeinsamen Tochter Geain verlassen hat, fehlen ihm Inspiration und Material. Um das Sorgerecht für seine Tochter wiederzubekommen und endlich wieder einen echten Hit kreieren zu können, greift er zu radikalen Mitteln, mietet erst eine Schauspielerin für das Vorspielen einer heilen Familienwelt und programmiert dann, als ihm jene davonrennt, einen menschenähnlichen Roboter. Mit »Ab jetzt« entwirft der britische Komödienaltmeister Alan Ayckbourn eine ungewöhnliche Familienzusammenführung. Zwischen Science-Fiction und grotesker, düsterer Farce untersucht er auf irrwitzige Weise die Verbindung von Mensch und Maschine und schafft skurrile Situationskomik.

Vorstellungen
PREMIERE
Samstag
17. 2. 2018
19.30 Schauspielhaus / Studio
Tickets
Freitag
2. 3. 2018
19.30 Schauspielhaus / Studio
Tickets
Samstag
3. 3. 2018
19.30 Schauspielhaus / Studio
Tickets
Freitag
16. 3. 2018
19.30 Schauspielhaus / Studio
Tickets

Premiere am Sa. 17. 2. 2018

Regie Stephan Thiel
Raumbühne / Kostüme Christiane Hercher
Dramaturgie Maiko Miske

Jerome Ralph Opferkuch
Zoe/Gou Marie Ulbricht
Corinna/Gou Anne Hoffmann
Geain Carmen Steinert
Mervyn/Lupus Marian Kindermann