Elbes Quellgeist

von Wolfgang Krause Zwieback | Eine sinnlich-experimentelle Schifffahrt
Uraufführung

»Es war klar:
An diesem frischen Morgen könnte erneut eine Quelle entstehn …«

Wolfgang Krause Zwieback

Wir treffen uns in der Lounge »well to well« an der Elbmündung zum Hafen... Zentrale Figur.. Elbes Quellgeist... Herr Kern spielt am Flügel die Musik... Er ist Adjutant.. Gastgeber.. Komponist.. Pianist..  ….. Es treffen ein.. als Gäste...Wassa.. das Wasser... die reisende Reizende.. Kapitän Andersen-Andersman..
Ein Abend süchtiger Laune... Der in Anbetracht der Ereignisse in der Welt...nicht zeigt.. was uns verfeindet... sondern... was uns eint in unsrer Sehnsucht nach friedlicher Koexistenz mit dem Andern und Respekt vor den Abenteuern des Alltags... Sei es der Duft der Luft... Sei es das Schicksal des Andern... Kapitän Andersen-Andersman erlebte zwei Schiffsuntergänge... Und lebt jetzt seine Erfindung... Die reisende Reizende ist zwischen nie erlebter Kreuzfahrt und Besinnung auf die Quelle... unterwegs... zu sich selbst... Kommt immer wieder an..Wassa das Wasser ist köstlich und vernichtend zugleich... Herr Kern vereint uns in der Musik... Ist körperlich Tanz... Wie wir es immer sein wollten... Wolfgang Krause Zwieback
In Wolfgang Krause Zwiebacks theatralischer Schiffsreise fahren wir die Elbe entlang, erträumen uns die Geschichten und die vielen Gesichter, die dieser Fluss schon gesehen haben muss. Ein Experiment der Sinnlichkeit. Gemeinsam mit seinem Expeditionsteam Iris Albrecht, Maike Schroeter, Ralphael Kübler und Ralph Opferkuch hat er diesen Abend entwickelt.

Vorstellungen
Donnerstag
25. 5. 2017
19.30 Schauspielhaus / Studio
Tickets

Video

Pressestimmen

Für Freunde dieser Kunst ist der Abend im Schauspielhaus ein Kleinod und für seine Jünger gar ein Labsal. Dafür sorgt vor allem Ralph Opferkuch als Herr Kern. Er brilliert sowohl am Flügel als Pianist als auch als Schauspieler mit einer somnambulen Gegenwärtigkeit und einer körperlichen Gelenkigkeit, die die Intentionen des Machers zum ästhetischen Ereignis werden lassen. Opferkuch spricht die Texte so lässig wie gekonnt. Hohe Punktzahl! In einer Szene zwischen Begehren und Abwehr und voller Ernst und Komik erlangt an seiner Seite Maike Schroeter, die auch am Flügel Befähigung abliefert, eine deutliche Profilierung. Raphael Kübler gibt vor, die Würde eines Kapitäns zu verteidigen, er trägt Uniform wie Verantwortung, karikiert aber diesen. Denn der Mann erlitt gefühlt mehr Schiffbruch, als dass er Schiffe in einen Hafen steuerte. Das verkörpert Kübler ausgewogen und auch clownesk, wenn er artistisch pointiert in den Seilen eines Schiffes hängt. [...] Die Aufführung besitzt auch in der Ausstattung eine hohe Ästhetik: stilvolle, zeitlich nicht fixierte Kostüme und wenige Raumelemente. [...] Dieser Abend präsentiert etwas ganz anderes, als man sonst hier im Theater zu sehen bekommt. Ein Krause Zwieback eben.

Gisela Begrich, Volksstimme, 20. 3. 2017

 

 

Krause Zwieback ist ein Sprachkühnstler und Komma-dant im Buchstabsquartier. Seine Rederei lockt in die Meerdeutigkeit, lachend ersäuft man im Wörtersee.

Hans-Dieter Schütt, Neues Deutschland, 3. 5. 2017