Kammerkonzert

online    So. 4. 4. 2021     11.00 Uhr Mo. 5. 4. 2021      11.00 Uhr
online    Fr. 9. 4. 2021     19.30 Uhr Sa. 10. 4. 2021      19.30 Uhr    

Maurice Ravel (1875 — 1937)

»Le Tombeau de Couperin«. Bearbeitung für Bläserquintett von Mason Jones
1. Prélude: Vif
2. Fugue: Allegro moderato
3. Menuet: Allegro moderato
4. Rigaudon: Assez vif


Jacques Ibert (1890 — 1962)

Trois pièces brèves für Bläserquintett
1. Allegro
2. Andante
3. Assez lent — Allegro scherzando


Claude Debussy (1862 — 1918)

Klavierstücke. Bearbeitungen für Bläserquintett
»Minstrels« aus dem 1. Band der »Préludes«. Bearbeitung von Norman Hallam
»La Fille aux Cheveux de Lin« aus dem 1. Band der »Préludes«. Bearbeitung von Norman Hallam
»Golliwogg’s Cakewalk« aus »Children’s Corner«. Bearbeitung von Norman Hallam
»Rêverie«. Bearbeitung von Ray Thompson
»The Little Nigar«. Bearbeitung von Eugène Bozza

Thomas Kapun Flöte
Henning Ahlers Oboe
Georg Dengel Klarinette
Ueli Bitterli Horn
Gerd Becker Fagott

 

Das Holzbläserquintett – zu dem auch das Blechblasinstrument Horn gehört – ist eine der klassischen Formationen der Kammermusik. Es entwickelte sich im 19. Jahrhundert aus den variablen (Holz-)Bläserensembles, die besonders im 18. Jahrhundert als »Harmoniemusik« beliebt waren. Einen ersten Höhepunkt erreichte das Repertoire für Holzbläserquintett Anfang des 20. Jahrhunderts in Frankreich, wo das weiche, aber gleichzeitig klare Klangbild der Holzbläser auf viel Interesse und Experimentierlust auf Seiten der Komponist*innen stieß. So hatte Jacques Ibert z. B. eine besondere Vorliebe für die Flöte, der er u. a. 1934 ein Solokonzert widmete. Seine »Drei kurzen Stücke« für Holzbläserquintett schrieb er vier Jahre zuvor, sie gehören zu den beliebtesten Originalkompositionen für diese Besetzung.

Insgesamt scheint die französische Musik der Jahrhundertwende besonders »Bläser-affin« gewesen zu sein. Das würde erklären, warum sich gerade Klavierwerke von Maurice Ravel und Claude Debussy gut dazu eignen, für Bläser bearbeitet zu werden. So nahm sich der langjährige Solohornist des renommierten Philadelphia Orchestra, Mason Jones, Ravels Klavierzyklus »Le Tombeau de Couperin« (»Grabmal für Couperin«) an und bearbeitete vier Stücke daraus für »seine« Besetzung.

Claude Debussy setzte in seinem gesamten Werk Maßstäbe in Sachen musikalische Klangfarben, was sich auch und gerade in seinen Klavierstücken manifestiert. Das Philharmonische Bläserquintett der Magdeburgischen Philharmonie stellt zum Abschluss seines digitalen Kammerkonzertes eine Auswahl von Bearbeitungen, u. a. aus Debussys Klavierzyklen »Préludes« und »Children’s Corner«, vor.

Publikumsreaktion

Herzlichen Dank für das tolle Kammerkonzert am Ostersonntag! Es war, neben der exzellenten musikalischen Qualität, das reinste Vergnügen, die Spielfreude der Musiker mitzuerleben. Meine Gratulation zu dieser Aufnahme! Ich hoffe, es wird hierzu auch eine CD geben (?)!

J.-C. W.

6. 4. 2021

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