Garderobengespräche

Ein Podcast des Theaters Magdeburg

neue Folgen ab    Do. 4. 3. 2021

Der Podcast »Garderobengespräche« ist deine wöchentliche Dosis Theatergossip und Backstagewissen. Warum ist Carmen Steinert, für die jede/r Zuschauer*in schwärmt, eigentlich noch Single? Wie erklärt man unserem Theaterdino Thomas Schneider, der keinen Computer hat, was ein Podcast ist und was kann Iris Albrecht aus 20 Jahren auf der Bühne in Magdeburg für wilde Anekdoten erzählen? Regieassistentin Tjana Thiessenhusen trifft die Schauspieler*innen des Theaters Magdeburg in den heiligen Hallen, den Garderoben, und entlockt ihnen ihre spontansten Gedanken zu Theater, dem Leben als Schauspieler*innen und wie sehr Theater in diesen Zeiten fehlt und fragt - ist Theater systemrelevant?

Prolog

Folge 1 … mit Thomas Schneider,

der noch nie von einem Podcast gehört hat, denn er besitzt nicht einmal einen Computer. Thomas wird nächstes Jahr 70 und könnte als Rentner seine Freizeit genießen. Was ihn aber noch immer am Theaterspielen hält, wie er die spielfreie Coronazeit nutzt, warum Theaterspielen für ihn in DDR-Zeiten politischer war als heute, von fliegenden Zähnen und seiner größten Macke, eine Strichliste für jede seiner bisher gespielten Aufführungen zu führen, entlockt ihm Tjana Thiessenhusen in Folge 1 des Podcasts »Garderobengespräche«. Wie viele Striche in seinem Theaterleben wohl zusammengekommen sind? Hört selbst!

Folge 2... mit Iris Albrecht,

die vor 20 Jahren mit ihrem Vorsprechkoffer als »Kulturterroristin« nach Magdeburg kam und blieb. Wie ihr Specksteinschleifen und Englischlernen nur bedingt helfen, über die theaterfreie Zeit zu kommen, warum sie mit einem Flugzeug im Gepäck auf einem Zeltplatz in Schweden übernachtet und warum sie Samstagmorgens einfach keine Lust hat, ihren Kollegen mit der Axt zu zerhacken, entlockt ihr Tjana Thiessenhusen in Folge 2 des Podcasts »Garderobengespräche«. Kuriose Anekdoten und ansteckendes Lachen garantiert.

Folge 3 … mit Isabel Will,

die direkt von der Schauspielschule nach Magdeburg kam und hier gleich Ensemblesprecherin wurde. Im Gespräch mit Tjana Thiessenhusen verrät sie nicht nur, warum sie nach Lebkuchen riecht und was sie sonst noch gerne isst, sondern auch Details aus ihrer Schauspielschulzeit in Rostock, wie sie ihr erstes Jahr am Theater Magdeburg erlebte, welche geheimen Vorräte in den Untiefen ihres Spindes schlummern – und wie eine Radlerhose die Diva in ihr weckte... Mit dabei, wie ab jetzt immer: eine neue Anekdote von Iris Albrecht!

Folge 4 … mit Christoph Bangerter,

der einen langen Weg hinter sich hat - über die Schweiz, Panama, und Brasilien auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Welche Umwege er dabei gegangen ist und wie er trotz fehlendem Schauspielabschluss und durch die Hilfe einer besonderen Wette dennoch sein Erstengagement bekam und schließlich am Theater Magdeburg gelandet ist, wieso er seine freie Zeit am liebsten mit Putzen und Aufräumen verbringt und wie das Papasein sein Leben verändert hat, verrät er im Gespräch mit Tjana Thiessenhusen in der bereits 4. Folge des Podcasts »Garderobengespräche«. Und auch diesmal darf die kuriose Anekdote von Iris Albrecht nicht fehlen.

Folge 5... mit Philip Heimke,

der, hätte er auf seinen demoralisierenden Berufsberater gehört, heute wohl Friseur wäre. Über eine Lehre zum Speditionskaufmann kam er dann aber doch zur Schauspielerei. Warum als freischaffender Schauspieler viel Zeit auf dem Leipziger Flughafen verbracht hat, wie er sich seinen Rollen nähert, dass sein Lieblingssport trotz 1,70 Metern Körpergroße Basketball ist und wie ein Kopf von ihm als sein treuer Begleiter in seinem Spind gelandet ist und regelmäßig die Kolleg*innen erschreckt, erzählt er Tjana Thiessenhusen in der neuen Folge des Podcasts »Garderobengespräche«. Natürlich auch diesmal wieder mit einer kuriosen Anekdote von Iris Albrecht.

Folge 6 … mit Andreas C. Meyer,

der von buchstäblich dunklen bis bunten Zeiten zwischen seinen Festengagements erzählt, in denen es ihn als Schauspieler von einer sehr kurzen Karriere als Teleshoppingmoderator über die Freizeitattraktion »Berlin Dungeon« bis auf ein Kreuzfahrtschiff in der Karibik verschlagen hat. Letzteres brachte ihn nicht nur an die schönsten Strände der Welt, sondern auch noch den Anstoß zu seinem zweiten Standbein, zur Fotografie. Darüber und wie wichtig die katharsische Befreiung durch Theater sein kann, spricht er mit Tjana Thiessenhusen in der nun schon 6. Folge vom Podcast »Garderobengespräche«. Und natürlich gibt es auch wieder die Lachen-garantiert-Anekdote von Iris Albrecht.

Folge 7 … mit Maike Schroeter,

die Podcasts liebt und dementsprechend nervös ist, endlich einmal selber in einem zu sein. Seit nun fast fünf Jahren ist sie am Theater Magdeburg und entkommt als naturverbundener und ökologischer Mensch der manchmal entstehenden Verkopfung am Theater in ihrem Garten oder bei der Reinigungsmittelherstellung. Dass man als Nachhaltigkeitsprofi anderen auch mal auf die Nerven geht, es im Theater durchaus aber noch an Nachhaltigkeit fehlt, von der Intimität der Probenprozesse und von ihrem scheinbar bodenlosen Spind, in dem alle ausrangierten Sachen landen, redet sie in der nun schon 7. und vorerst letzten Folge – unterbrochen durch den Lockdown – mit Tjana Thiessenhusen. Und statt der klassischen Iris-Anekdote holt Tjana diesmal selbst eine ihrer peinlichsten Geschichten aus der Unterbühne.

Folge 8... mit Frederik F. Günther,

der sich diesmal statt in der Garderobe am heimischen Computer mit Tjana Thiessenhusen trifft – ton- und internettechnische Verluste inklusive. Frederik erzählt von seinem Herzensprojekt. Als Rettung aus dem Lockdown-Leben, in dem man sich sonst schon auch mal in einen Kaktus verlieben kann, entstand die Idee und das Drehbuch für den Film »Lisbeth, mein Lisbeth«. Nun startet die Suche nach Unterstützer*innen, um gemeinsam mit Kolleg*innen des Theaters Magdeburg und Magdeburger Filmschaffenden das Projekt umzusetzen. Von der Filmuniversität Babelsberg »Konrad Wolf« kommend schlägt Frederiks Herz nämlich für Film und Theater gleichermaßen und er berichtet von seinem Spagat dazwischen. Eine Theateranekdote bringt Frederik natürlich auch mit.

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