Turandot
Oper in drei Akten von Giacomo Puccini

Libretto von Giuseppe Adami und
Renato Simoni
Vervollständigt von Franco Alfano

In italienischer Sprache mit
deutschen Übertiteln

Ab 12 Jahren
 

Wiederaufnahme 4.12.22
Opernhaus, Bühne
 

Dez 22
So. 4. 12.
16.00 Uhr
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Sa. 10. 12.
19.30 Uhr
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So. 25. 12.
19.30 Uhr
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Jan 23
So. 8. 1.
18.00 Uhr
TicketsTickets
Sa. 28. 1.
19.30 Uhr
TicketsTickets
Feb 23
Fr. 10. 2.
19.30 Uhr
TicketsTickets
So. 26. 2.
18.00 Uhr
TicketsTickets

Die chinesische Prinzessin Turandot weigert sich, ihrer staatstragenden Bestimmung nachzukommen und zu heiraten. Sie hat ihrem Vater das Zugeständnis abgerungen, nur den Mann heiraten zu müssen, der ihr drei Rätselfragen beantwortet. Und der Einsatz ist hoch, droht bei einer falschen Antwort doch die Enthauptung. Prinz Calaf lässt sich allerdings nicht schrecken: Weder die treue Liebe der Dienerin Liù noch die Sorge um seinen alten Vater können ihn davon abhalten, sich den Fragen Turandots zu stellen. In diesem Kampf um Leben und Tod gerät Liù unter die Räder …
Mit seiner letzten Oper wurde Giacomo Puccini einfach nicht fertig: Der – bei aller Melodienseligkeit solcher Opernschlager wie »Nessun dorma« – auf äußerste Knappheit bedachte Operndramatiker fand für seine eisige Prinzessin und ihren todesmutigen Heiratskandidaten kein schlüssiges »Happy End« und starb über dieser Aufgabe. Umso spannender ist es, knapp 100 Jahre nach der Uraufführung die Geschichte von Turandot, Calaf und Liù glaubwürdig zu Ende zu erzählen.

 

Svetoslav Borisov
Musikalische Leitung

Michiel Dijkema
Regie, Bühne

Jula Reindell
Kostüme

Ulrike Schröder
Dramaturgie


Aufführungsdauer: 2:30 h (inkl. Pause)

Bildergalerie (Fotos: ©Andreas Lander)

Pressestimme


Pure Seligkeit

Aldo di Toro sang die Arie vorzüglich. [...] Pure Seligkeit bei den Gesangsgourmets im Zuschauerraum. [...] Dass man diese Partie mit der nötigen Stimmkraft und dabei immer rund klingend, nie schrill, bewältigt, ist selten. Orla Boylan war souverän, ganz wunderbar.

Irene Constantin
Volksstimme, 27. 1. 2020

 


Konkurrenzfähig zum Netrebko-Debüt

Die Magdeburger »Turandot«  erweist sich als ab und an nötiges Attentat auf den »Komponist der kleinen Dinge« und passt in keine Schublade. Auf originelle und überraschende Weise ist sie deshalb sogar zum »Turandot« -Debüt Anna Netrebkos in München vollauf konkurrenzfähig.

Roland H. Dippel
nmz, 15. 2. 2020