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DON GIOVANNI

WOLFGANG AMADEUS MOZART


Il dissoluto punito ossia Il Don Giovanni
Dramma giocoso in zwei Akten
Libretto von Lorenzo Da Ponte
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere

Sa.
12. 3.
2022

Opernhaus Bühne

Über zweitausend Liebschaften sind dem Frauenhelden Don Giovanni nicht genug! Auf der Suche nach neuen erotischen Abenteuern landet er im Bett von Donna Anna. Als ihr Vater, der Komtur, die beiden überrascht und von Giovanni getötet wird, beginnt für diesen eine turbulente Nacht, an deren Ende er von allen für seine Untreue zur Rechenschaft gezogen wird: von der zwischen Schuldgefühl und Faszination schwankenden Anna; von ihrem Verlobten Don Ottavio, der ihre verlorene Unschuld rächen möchte; von Giovannis einstiger Geliebten Donna Elvira und von dem um seine Braut Zerlina – einem weiteren »Opfer« des Verführers – betrogenen Masetto. Schließlich erscheint Giovanni der tote Komtur selbst – und sein Übermut wird ihm zum Verhängnis …

Knapp ein Jahr nach der umjubelten Premiere von »Le nozze di Figaro« konnte Mozart mit dem Dramma giocoso »Don Giovanni«, das am 29. Oktober 1787 uraufgeführt wurde, einen weiteren Erfolg am Prager Nationaltheater verbuchen. Für ihre zweite gemeinsame Arbeit hatten der Komponist und sein Librettist Lorenzo da Ponte aus der traditionsreichen Figur des Don Juan geschöpft: Ihr Titelheld wurde in seinem unerschütterlichen Streben nach Freiheit zum Sinnbild des modernen Menschen. Mit psychologischer Präzision verlieh Mozart seinem Don Giovanni, der Liebhaber, Vergewaltiger, Freigeist und Mörder in einem ist, musikalische Gestalt und machte ihn zum unsterblichen Helden der Opernbühne – Grund genug für Karen Stone, diese »Oper aller Opern« (E. T. A. Hoffmann) zum Abschluss ihrer Zeit als Generalintendantin des Theaters Magdeburg persönlich in Szene zu setzen.


Zu dieser Inszenierung bieten wir theaterpädagogisches Begleitmaterial an. Anfragen richten Sie bitte an theaterpaedagogik[at]theater-magdeburg.de

Musikalische Leitung Svetoslav Borisov
Regie Karen Stone
Bühne, Kostüme Ulrich Schulz
Choreografie David Williams
Fechtchoreografie Johannes Wollrab
Dramaturgie Hannes Föst
Choreinstudierung Martin Wagner

Don Giovanni Martin-Jan Nijhof
Der Komtur Johannes Stermann
Donna Anna Marie Fajtová
Don Ottavio Manuel Günther
Donna Elvira Emilie Renard
Leporello Zhive Kremshovski
Masetto Juan Marcos Martínez Mijares
Zerlina Hyejin Lee / Na’ama Shulman

Opernchor des Theaters Magdeburg
Statisterie des Theaters Magdeburg
Magdeburgische Philharmonie

Aufführungsdauer: 3:20 h (inkl. Pause)

Interview mit der Regisseurin

Pressestimme

 

Idealbesetzung

Mit seinem so schlanken wie kraftvoll markigen Bariton, dazu lang, schlaksig-schlank, attraktiv graumeliert, ist er (Martin-Jan Nijhof) eine ideale Besetzung. […] Nijhof findet die perfekte Balance zwischen fragloser Selbstbegeisterung bei jeder neuen Verführung und dem überroutinierten Aufkochen des immer gleichen Erfolgsrezepts. […] Unmöglich, alle Tugenden aller Solisten aufzuzählen. Karen Stone mit ihrer großen Erfahrung hat ein unbedingtes Talent darin, die richtigen Sänger im richtigen Ensemble zusammenzubringen.

Irene Constantin Volksstimme

14. 3. 2022

 

Spürbare Spielfreude

Es war wieder einmal beeindruckend, mit welcher spürbaren Spielfreude das gesamte Ensemble sicher und glaubhaft durch die Anleitung der erfahrenen Regisseurin agierte. […] Stimmlich gab es niveauvolle Leistungen des gesamten Ensembles, allen voran Martin-Jan Nijhof als attraktiver, eleganter Don Giovanni. […] Sein Leporello war der MazedonierZhive Kremshovski, dessen ausgesprochen munteres Auftreten ebenso gefiel wiesein in allen Lagen flexibler, charaktervoller Bass. Mit voll timbriertem, abgerundetem Mezzo wartete Emilie RenardalsDonna Elviraauf […]. Mit geradezu hochdramatischer Wucht stattete Marie Fajtová[…] Donna Anna aus. […] Eine entzückende Zerlina war die junge Israelin Na’ama Shulman, die mit glockenhellem, stets intonationsreinem Sopran für sich einnahm. […] Zu dem flott ablaufenden Geschehen auf der Bühne passte bestens die musikalische Gestaltung, für die Magdeburgs 1. Kapellmeister Svetoslav Borisov durch temperamentvolles und zugleich präzises Dirigat sorgte.

Gerhard Eckels  Der Opernfreund

10. 4. 2022