Aktuell sind keine weiteren Termine bekannt.

3 Musketiere

Rob Bolland/Ferdi Bolland


Musical in zwei Akten
Musik und Text von Rob Bolland und Ferdi Bolland
Buch von André Breedland
Nach dem Roman von Alexandre Dumas d. Ä.
Deutsch von Wolfgang Adenberg und Ruth Deny
Mit freundlicher Genehmigung der Stage Entertainment Productions B. V.

Wiederaufnahme

So.
13. 9.
2020

Opernhaus Bühne

Frankreich, 1626. Der draufgängerische D’Artagnan bricht nach Paris auf, um in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und ein Musketier der königlichen Garde zu werden. An der Seite der Musketiere Athos, Porthos und Aramis kämpft er gegen die Machenschaften des königlichen Beraters Kardinal Richelieu, der durch perfide Intrigen gegen das Königshaus seine eigene Machtposition zu stärken versucht. Die Musketiere und D’Artagnan setzen ihr Leben aufs Spiel, um die Ehre der Königin gegen Richelieu und seine Spionin, die rätselhafte Milady de Winter, zu verteidigen. Doch als sich D’Artagnan in die schöne Kammerzofe Constance verliebt, gerät auch diese in Gefahr …

Vor dem Hintergrund der politischen Spannungen um Ludwig XIII. schrieb Alexandre Dumas 1844 seinen populären Abenteuerroman, der weltweit Kultstatus erreicht hat. Das erfolgreiche Musical des niederländischen Produzentenduos Bolland/Bolland, die schon für Falco und Status Quo komponierten, feierte 2003 seine Premiere in den Niederlanden. Seitdem begeistert es das Publikum mit mitreißender Musik von Rock-Songs bis Pop-Balladen und nicht zuletzt auch mit actionreichen Fechtszenen – ein echtes Familienmusical!


Zu dieser Inszenierung bieten wir theaterpädagogisches Begleitmaterial an.
Bitte wenden Sie sich an Matthias Brandt:

matthias.brandt[at]theater-magdeburg.de
Tel.: (0391) 40 490 4033 


Die Inszenierung wurde durch den Regisseur Ulrich Wiggers an die coronabedingten Auflagen angepasst.

Musikalische Leitung Justus Tennie
Regie Ulrich Wiggers
Bühne, Kostüme Leif-Erik Heine
Choreografie Kati Heidebrecht
Kampfchoreografie Klaus Figge
Dramaturgie Hannes Föst
Choreinstudierung Martin Wagner, Philipp Schweizer

D’Artagnan Florian Peters   
Milady de Winter Katja Berg
Kardinal Richelieu Armin Kahl (13. 9.)/Patrick Stanke
Athos Patrick Stanke (13. 9.)/Lucius Wolter
Aramis Dániel Rákász     
Porthos Benjamin Eberling     
Constance Katia Bischoff     
Königin Anna Jeanett Neumeister     
König Ludwig XIII./Herzog von Buckingham Andreas C. Meyer     
Rochefort/D'Artagnans Vater Johannes Wollrab
James/Conférencier/Gardist Christoph Bangerter

Ballett Magdeburg
Opernchor des Theaters Magdeburg
Magdeburgische Philharmonie

Aufführungsdauer: 3:15 h (inkl. Pause)

Video

Pressestimme


Patrick Stanke überzeugt mit Charme und Gesang

Patrick Stanke spielt am heutigen Abend nicht wie gewohnt den Kardinal Richelieu, sondern schlüpft in die Rolle des Athos. Der Kardinal wird an diesem Abend gespielt von Armin Kahl, der bereits in der letzten Spielzeit mehrfach als Zweitbesetzung des Richelieu auf der Bühne stand. Obwohl er nur wenige Tage hatte, die neue Rolle einzustudieren, spielt Stanke den Athos absolut überzeugend und sicher. Die eine oder andere Textirritation wird mit Charme und Witz überspielt. Besonders gespannt sind die Kenner des Stücks natürlich auf den „Engel aus Kristall“. Hier beweist Stanke, dass er nicht nur spielerisch, sondern auch sängerisch einer der Besten seines Fachs ist; kraftvoll und doch emotional bereitet er mit seiner Interpretation dem Publikum einen besonderen Gänsehautmoment. Allen Beteiligten auf der Bühne ist anzumerken, wie sehr ihnen das Theaterspielen in den letzten Monaten gefehlt hat und wie dankbar und glücklich sie sind, ihrem Beruf nun wieder nachgehen zu können. An Spielfreude und einer Top-Performance ist dieser Abend jedenfalls kaum zu überbieten.

AmoneA amonea-musicalworld.de

17. 9.2020


 

Beeindruckende Fechtszenen und überzeugender Gesang

Ohne die Leistung der Musketiere [...] schmälern zu wollen, war es vor allem Constance, gesungen von der jungen Katia Bischoff [...], die sowohl stimmlich als auch schauspielerisch sehr überzeugte. Beeindruckend waren zweifellos die Fechtszenen, bei denen sich neben den Musketieren und Mitgliedern des Balletts vor allem Johannes Wollrab in der Rolle des Rochefort auszeichnete. Es lässt sich nur erahnen, wie viel Schweiß das Einstudieren dieser Szenen mit teilweise akrobatischen Sprüngen gekostet hat.

Rolf-Dietmar Schmidt Volksstimme

11. 11. 2019


 


Ein Feuerwerk für Auge und Ohr

Es war wahrlich eine Premiere der Superlative, die den Besuchern im Theater Magdeburg am Abend des 9. Novembers 2019 geboten wurde. Mit „3 Musketiere“ ist dem gesamten Team um Regisseur Ulrich Wiggers (wieder einmal) eine Inszenierung gelungen, mit der das Theater in Magdeburg seinen seit Jahren wachsenden Ruf als wichtiger Musical-Standort in Deutschland erneut untermauert. Über gut drei Stunden brennen die Darsteller auf, das Orchester mit Damian Omansen als musikalischer Leiter unter und das Team aus Technikern von Bühne, Ton und Licht, Ankleiderinnen, Maskenbildnern und anderen guten Geistern hinter der Bühne ein atemberaubendes optisches und akustisches Feuerwerk ab, das dem Zuschauer kaum Zeit zum Luftholen lässt.

Karina Kunze AmoneA Musical World

11. 11. 2019


 


Äußerst gelungen

„3 Musketiere“ am Magdeburger Opernhaus ist äußerst sehenswert und wurde in seiner Premierenvorstellung zu Recht begleitet von Szenenjubel und Standing Ovations. An einigen wenigen Stellen bringt es Entwicklungspotenzial mit sich, denn es ist ein herausforderndes Stück, welches mit vielen kleinen, aber feinen, ineinander übergehenden Geschichten, den unterschiedlichsten, miteinander verwobenen Charakteren, einer fantastischen musikalischen Untermalung, einer ausdrucksstarken Unterstützung durch Ballett, Statisterie und Chor, hervorragender (Fecht-) Choreografien und einem aufwändigen Bühnenbild aufwarten lässt. Es galt, all diese Feinheiten bei „3 Musketiere“ unter einen Hut zu bringen, ohne etwas davon zu vernachlässigen. Und dies ist in hohem Maße sehr erfolgreich gelungen. „Einer für alle, und alle für einen!“

Katharina Karsunke kulturfeder.de

11. 11. 2019