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STREET SCENE

KURT WEILL 


Oper in zwei Akten
Libretto von Elmer Rice nach seinem gleichnamigen Schauspiel
Liedtexte von Langston Hughes und Elmer Rice
Deutsche Fassung von Stefan Troßbach
Koproduktion mit der Opera North 

Premiere

Sa.
20. 2.
2021

Opernhaus Bühne

 

Der Vorverkauf beginnt
vorauss. Anfang Januar.

 

In der schwülen Hitze eines Sommertags in Manhattan kommen die Nachbarinnen zusammen, um den neuesten Klatsch auszutauschen. Heißestes Thema ist die Affäre von Anna Maurrant, die in ihrer Ehe mit dem groben Frank unglücklich ist. Währenddessen träumen ihre Tochter Rose und der bücherliebende Sam von einem besseren Leben, Daniel Buchanans Frau erwartet ihr erstes Kind und Familie Hildebrand droht die Räumung. Als Frank Maurrant von dem Seitensprung seiner Frau erfährt, bricht offene Gewalt in die Nachbarschaft hinein. Doch der allgemeine Schock darüber ist nur von kurzer Dauer. Das Leben geht weiter …

Mit der 1947 uraufgeführten Oper »Street Scene« sah Kurt Weill seinen Traum einer »amerikanischen Oper« erfüllt: Indem er dramatische Arien und klassische Ensembles nach europäischem Vorbild mit populären Melodien, Song- und Tanzsequenzen im Broadwaystil verknüpfte, spiegelte er die vielschichtigen Konflikte einer multikulturellen Nachbarschaft in New York wider. Wie unter einem Brennglas zeigt Weill, der selbst 1935 in die USA emigrierte, die Träume, Ängste und Zweifel unterschiedlichster Charaktere, die im Grunde alle nur nach ihrem persönlichen Glück streben. So entsteht eine packende Mischung, die der Oper – basierend auf dem mit einem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Schauspiel von Elmer Rice – einen »Tony Award« für die beste Originalmusik einbrachte.


Zu dieser Inszenierung bieten wir theaterpädagogisches Begleitmaterial an.
Bitte wenden Sie sich an Matthias Brandt:

matthias.brandt[at]theater-magdeburg.de
Tel.: (0391) 40 490 4033 


Diese Inszenierung entsteht unter Berücksichtigung der coronabedingten Auflagen.

Musikalische Leitung Pawel Poplawski
Regie Matthew Eberhardt
Bühne, Kostüme Francis O’Connor
Choreografie Gary Clarke
Lichtdesign Howard Hudson
Dramaturgie Hannes Föst
Choreinstudierung Philipp Schweizer