Dez 20
Sa. 5. 12.
19.30 Uhr
TicketsTickets
Fr. 25. 12.
18.00 Uhr
TicketsTickets

Roméo et Juliette

Charles Gounod


Oper in fünf Akten
Libretto von Jules Barbier und Michel Carré nach William Shakespeare
Reduzierte Orchester-Fassung von Daniel Rueda Blanco
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere

Sa.
3. 10.
2020

Opernhaus Bühne

Schicksalshaft-stürmisch beginnt die Ouvertüre dieser Oper, die den Konflikt zweier verfeindeter Veroneser Familien – den Montagues und den Capulets – nachzeichnet. Inmitten dieser Dauerfehde entspinnt sich die wahrscheinlich berühmteste Liebesgeschichte der Welt: die tragisch endende Liebe zwischen Romeo und Julia. Nah an der Shakespear’schen Vorlage und mit einem feinen Gespür für Dramatik und großes Gefühl gelang Charles Gounod 1867 –  nach »Faust« – erneut ein Meisterwerk der französischen Oper auf Grundlage einer literarischen Vorlage.

Auf einem von Graf Capulet ausgerichteten Maskenball trifft der nicht eingeladene Roméo Montaigu in Begleitung seiner Freunde das erste Mal auf Juliette, die Tochter des Gastgebers: Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick. Schnell droht Unheil: Roméo wird von Juliettes Cousin Tybalt erkannt, der sofort Rache für die Annäherungsversuche des Eindringlings nehmen will. Aber Graf Capulet gebietet Einhalt. Ab diesem Moment bewegt sich das Drama unaufhaltsam auf sein tragisches Ende zu: Roméo und Juliette heiraten heimlich, und im eskalierenden Konflikt zwischen den Familien fließt Blut. Tybalt tötet Roméos Freund Mercutio, woraufhin Roméo Tybalt ersticht. Roméo wird deshalb aus der Stadt verbannt. Ein letzter Versuch, die Liebe zu retten, scheitert an einem tragischen Missverständnis …


Zu dieser Inszenierung bieten wir theaterpädagogisches Begleitmaterial an.
Bitte wenden Sie sich an Matthias Brandt:

matthias.brandt[at]theater-magdeburg.de
Tel.: (0391) 40 490 4033 


Diese Inszenierung entstand unter Berücksichtigung der coronabedingten Auflagen.

Musikalische Leitung Svetoslav Borisov
Regie Karen Stone
Bühne, Kostüme Ulrich Schulz
Choreografie David Williams
Fechtchoreografie Johannes Wollrab
Dramaturgie Thomas Schmidt-Ehrenberg
Choreinstudierung Martin Wagner/Philipp Schweizer

Juliette Raffaela Lintl
Roméo Arthur Espiritu  
Bruder Laurent Johannes Stermann
Stéphano Karina Repova
Mercutio Johannes Wollrab
Graf Capulet Zhive Kremshovski
Tybalt Benjamin Lee
Benvolio Peter Diebschlag/Anders Kampmann
Gertrude Ks. Undine Dreißig
Graf Pâris Marko Pantelić
Grégorio Thomas Matz
Der Herzog von Verona Paul Sketris
Bruder Jean Frank Heinrich

Ballett Magdeburg
Opernchor des Theaters Magdeburg
Magdeburgische Philharmonie

Aufführungsdauer: 3:00 h (inkl. Pause)

Video

Pressestimme

 

Roméo et Juliette mit Überraschungspaket

Karen Stone hat wieder einmal gezeigt, dass sie ein Händchen für Sänger mit ausnehmend schönen Stimmen hat. Das gilt auch für die kleineren Rollen. Besondere Überraschungen bot die Romeo-Gang, eine Truppe übrigens, der man keinesfalls nachts allein auf der Straße begegnen sollte. Karina Repova erntete für die Turteltauben-Canzonette des Stéphano hochverdienten Beifall, ebenso Johannes Wollrab als Mercutio für sein Lied von der Königin Mab. Für das Überraschungspaket des Abends sorgte jedoch das Multitalent Johannes Wollrab. Er choreografierte zahlreiche atemberaubend sportive Fechtszenen. Bis zum letzten Akt fliegen die Degen.

Irene Constantin Volksstimme

5. 10. 2020

 

 


Inszenierung bietet sympathisch unverschnörkeltes Musiktheater

Mit Arthur Espiritu hat das Theater Magdeburg für die Titelparte einen Sänger mit einem faszinierend ausgewogenen, warmen Timbre besetzt. […] Das Regie-Team in Magdeburg erzählt die Geschichte unprätentiös, aber sehr fantasievoll nach und kombiniert dabei spannungsvoll kontrastierende Elemente. […] Im Ganzen lässt das Theater Magdeburg bei Gounods »Roméo et Juliette« mit dem abstrakten und sparsamen Bühnenbild viel Raum für und Konzentration auf die Musik und bietet so sympathisch »unverschnörkeltes« Musiktheater.

Elisabeth Richter Deutschlandfunk

5. 10. 2020