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Turandot

Giacomo Puccini


Oper in drei Akten
Libretto von Giuseppe Adami und Renato Simoni
Vervollständigt von Franco Alfano
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere

Sa.
25. 1.
2020

Opernhaus Bühne

Die chinesische Prinzessin Turandot weigert sich, ihrer staatstragenden Bestimmung nachzukommen und zu heiraten. Sie hat ihrem Vater das Zugeständnis abgerungen, nur den Mann heiraten zu müssen, der ihr drei Rätselfragen beantwortet. Und der Einsatz ist hoch, droht bei einer falschen Antwort doch die Enthauptung. Prinz Calaf lässt sich allerdings nicht schrecken: Weder die treue Liebe der Dienerin Liù noch die Sorge um seinen alten Vater können ihn davon abhalten, sich den Fragen Turandots zu stellen. In diesem Kampf um Leben und Tod gerät Liù unter die Räder …

Mit seiner letzten Oper wurde Giacomo Puccini einfach nicht fertig: Der – bei aller Melodienseligkeit solcher Opernschlager wie »Nessun dorma« – auf äußerste Knappheit bedachte Operndramatiker fand für seine eisige Prinzessin und ihren todesmutigen Heiratskandidaten kein schlüssiges »Happy End« und starb über dieser Aufgabe. Umso spannender ist es, knapp 100 Jahre nach der Uraufführung die Geschichte von Turandot, Calaf und Liù glaubwürdig zu Ende zu erzählen.

 

Zu dieser Inszenierung bieten wir theaterpädagogisches Begleitmaterial an.
Bitte wenden Sie sich an Matthias Brandt:

matthias.brandt[at]theater-magdeburg.de
Tel.: (0391) 40 490 4033 

Musikalische Leitung GMD Anna Skryleva / Svetoslav Borisov (19. 4./26. 4. 2020)
Regie/Bühne Michiel Dijkema
Kostüme Jula Reindell
Dramaturgie Ulrike Schröder
Choreinstudierung Martin Wagner

Turandot Orla Boylan
Altoum Manfred Wulfert
Timur Johannes Stermann
Calaf Aldo Di Toro/Kristian Benedikt
Liù Raffaela Lintl
Ping Marko Pantelić
Pang Jonathan Winell
Pong Benjamin Lee
Ein Mandarin Paul Sketris

Opernchor des Theaters Magdeburg
Magdeburger Singakademie
Opernkinderchor des Konservatoriums »Georg Philipp Telemann«
Magdeburgische Philharmonie

Aufführungsdauer: 2:30 h (inkl. Pause)

Video

Pressestimmen


Pure Seligkeit

Aldo di Toro sang die Arie vorzüglich. [...] Pure Seligkeit bei den Gesangsgourmets im Zuschauerraum. [...] Dass man diese Partie mit der nötigen Stimmkraft und dabei immer rund klingend, nie schrill, bewältigt, ist selten. Orla Boylan war souverän, ganz wunderbar.

Irene Constantin Volksstimme
27. 1. 2020


Konkurrenzfähig zum Netrebko-Debüt

Die Magdeburger »Turandot«  erweist sich als ab und an nötiges Attentat auf den »Komponist der kleinen Dinge« und passt in keine Schublade. Auf originelle und überraschende Weise ist sie deshalb sogar zum »Turandot« -Debüt Anna Netrebkos in München vollauf konkurrenzfähig.

Roland H. Dippel nmz
15. 2. 2020