Jan 22
Do. 27. 1.
19.30 Uhr
TicketsTickets
Fr. 28. 1.
19.30 Uhr
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5. Sinfoniekonzert

 

ARNOLD SCHÖNBERG

»Verklärte Nacht« für Streichorchester op. 4 


Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 23 A-Dur KV 488


ROBERT SCHUMANN

Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61

Do. 27. 1.
Fr. 28. 1.
2022

Opernhaus Bühne

Für Robert Schumann, den dichterisch wie musikalisch hochbegabten Pianisten und Komponisten, waren Poesie, Musik und Malerei untrennbar miteinander verbundene Schwesternkünste. Aus dieser romantischen Perspektive heraus entwickelte er seine eigene »Poesie der Tonkunst«, die er auch und gerade in seinen Instrumentalkompositionen zu verwirklichen suchte. Seine 2. Sinfonie entstand zu einer Zeit, in der er von einem ersten schweren Schub seiner psychischen Erkrankung, vermutlich eine bipolare Störung, heimgesucht wurde. So kann man in dem Werk durchaus eine Verkörperung seiner beiden gegensätzlichen musikalisch literarischen »Alter Egos« Florestan und Eusebius sehen, die das stürmische, extrovertierte bzw. das ruhige, introvertierte Prinzip verkörpern.

Aus Schumanns poetischer Sichtweise auf die Musik entwickelte sich im weiteren Verlauf des 19. Jahrhunderts das Phänomen der Programmmusik, die konkrete poetische oder außermusikalische Inhalte in Musik ausdrücken bzw. abbilden wollte. Ein später Vertreter dieser umstrittenen, beim Publikum aber sehr beliebten Ästhetik war der junge Arnold Schönberg, der in seinem zunächst als Streichsextett konzipierten Opus 4 das Gedicht »Verklärte Nacht« von Richard Dehmel in einer an Richard Wagner erinnernden, hochromantischen Musik nachzeichnete.

Alexander Krichel Klavier
Magdeburgische Philharmonie
Gabriel Feltz
Dirigent