Der Prozess

nach dem Roman von Franz Kafka | Fassung von Uwe Fischer und Laura Busch | Eine Produktion aus der Reihe »Sprungbrett« | Ab 16 Jahren

Joseph K. wacht eines Morgens auf und muss feststellen, dass er verhaftet ist. Ein Prozess gegen ihn wird angestrengt, ein Prozess, bei dem völlig unklar bleibt, warum er stattfindet oder was überhaupt der Grund der Klage ist. Diesen Fragen irrt K. im Kaleidoskop behördlicher Willkür bis zu seinem bitteren Ende hinterher. Kafkas »Der Prozess« ist Weltliteratur, in der das Unbehagen, in einer feindlichen Welt zu leben, meisterhaft zur Sprache kommt.

 

 

Vorstellungen
Dienstag
22. 1. 2019
19.30 Schauspielhaus / Foyer
Tickets
Mittwoch
23. 1. 2019
19.30 Schauspielhaus / Foyer
Tickets
Dienstag
26. 3. 2019
19.30 Schauspielhaus / Foyer
Tickets

Premiere
Do. 15. 2. 2018

Wiederaufnahme
Do. 8. 11. 2018


Aufführungsdauer: 1:45 h (ohne Pause)

Video

Pressestimmen

Gleichzeitig schaffen es sowohl Christoph Förster als auch Daniel Klausner, von der jeweiligen Rolle in die Erzählerperspektive zu wechseln. Förster kommt als Joseph K. glaubwürdig herüber und schafft es, die zunehmend zermürbende Situation und ihre Auswirkungen auf Josef K.s Psyche zu transportieren. [...] Uwe Fischer beschert dem Publikum eine gewagte, etwas skurrile, fast surreal anmutende Inszenierung, über die nachzudenken sich lohnt. Allerdings provoziert er mit seiner Interpretation durchaus unterschiedliche Wahrnehmungen. Das dürfte gerade in diesem Stück wohl aber gewollt sein.

Christina Bendigs, Volksstimme,
18. 2. 2018

Die Konstellation Förster und Klausner funktioniert einwandfrei, da man die Harmonie zwischen den beiden spürt. Eine extrem starke Leistung, wo man wirklich sagen muss, dass sich harte Arbeit immer auszahlt. Regisseur Uwe Fischer zeigt damit ein gutes Gespür und beweist mit seiner Besetzung, dass sein Prozess sehr gut auf diese Art und Weise funktioniert. Es bedarf nicht immer einer Bandbreite an Schauspielern für ein bestimmtes Stück. Man könnte meinen, dass er zu sich selbst gesagt hat: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. [...] Seine erste Regiearbeit absolviert er überraschend souverän mit viel Feinfühligkeit für den harten Stoff, woran sich auch ein Profi die Zähne ausbeißen könnte. Seine Bühnenfassung von Kafkas bekanntesten Romanfragment stellt insbesondere für Schulklassen eine schöne Ergänzung zum Thema dar. Mit diesem Stück stellt er unter Beweis, dass er nicht nur ein schauspielerisches Talent besitzt. Es wäre für ihn erstrebens- und für Theaterbegeisterte wünschenswert, weiterhin der Arbeit als Regisseur und Autor nachzugehen.

Anna-Lena Kramer, 19. 2. 2018
annalenakramer.wordpress.com