Dornröschen

Ballett in drei Akten und einem Prolog von Gonzalo Galguera | Musik von Peter Tschaikowsky | Uraufführung

»Das Publikum wurde gefangen genommen von der wundersamen Symbiose von ideenreichem Tanz, zauberhaften und variantenreichen Kostümen und einem realistisch-symbolhaften Bühnenbild.«
Magdeburger Volksstimme

Zur Taufe der Prinzessin Aurora sind sechs Feen eingeladen, die ihr Patenkind mit allen erdenklichen guten Fähigkeiten ausstatten. Einzig die böse Fee Carabosse hat keine Einladung erhalten und zürnt: Aurora möge sich mit einer Spindel stechen und sterben. Die gute Fliederfee kann den Fluch zwar nicht rückgängig machen, aber abschwächen. Als die herangewachsene Aurora sich tatsächlich sticht, fällt sie mit allen Schlossbewohnern in einen Schlaf, aus dem sie nur ein Prinz wieder erwecken kann.

Der Ballett-Klassiker – laut Selbsteinschätzung Tschaikowskys eines seiner besten Werke – wurde 1890 am St. Petersburger Mariinski-Theater uraufgeführt. In enger Abstimmung mit Tschaikowsky verfasste der berühmte Ballettmeister Marius Petipa das Libretto nach der Märchenvorlage von Charles Perrault, die in einigen Details von der bekannten Version der Brüder Grimm abweicht. Gonzalo Galguera sucht in seiner Choreografie keine direkte Anlehnung an Petipas Original-Choreografie, wohl aber an dessen Tanzsprache – klassisches Märchenballett pur!

Vorstellungen
Freitag
3. 3. 2017
19.30 Opernhaus / Bühne
Tickets
Samstag
18. 3. 2017
18.00 Opernhaus / Bühne
Tickets
Mittwoch
10. 5. 2017
19.30 Opernhaus / Bühne
Tickets

Musikalische Leitung Svetoslav Borisov
Choreografie/Regie Gonzalo Galguera
Bühne/Kostüme Josef Jelínek
Dramaturgie Benjamin Wäntig

Prinzessin Aurora Lou Beyne/Narissa Course
Prinz Désiré Daniel Smith/Raúl Pita Caballero
Fliederfee Anastasia Gavrilenkova/Audrey Becker
Carabosse Leah Allen/Anastasia Gavrilenkova

Ballett Magdeburg
Magdeburgische Philharmonie

Pressestimmen

Ballettdirektor Gonzalo Galguera setzt mit seiner Choreografie einen weiteren nachhaltigen Meilenstein in der Magdeburger Balletthistorie. Der Chefchoreograf fordert von seiner Companie konditionelle Höchstleistungen, die mit durchgehend brillanter klassischer Technik der Danse d'École, individueller Ausstrahlung sowie einer spürbaren Tanzfreude präsentiert wurden. Gefangen genommen wurden die Gäste von der zu einer wundersamen Symbiose gewordenen Komplexität von ideenreichem Tanz, zauberhaften und variantenreichen Kostümen und einem realistisch-symbolhaften Bühnenbild.

Helmut Rohm, Magdeburger Volksstimme, 13. 4. 2015

Nun also in einer farbenprächtigen Inszenierung Tschaikowskys Märchenballett. Die beiden Feen im Widerstreit treiben das Geschehen an. Anastasia Gavrilenkova (Fliederfee) und Leah Allen (Carabosse) machen dies mit tänzerischer Perfektion und großer Emotionalität deutlich und sorgen in ihren gemeinsamen Auftritten für die dramatischen Höhepunkte der Aufführung. Deren Schauwert wird durch die phantastische, pseudorealistische Ausstattung von Josef Jelinek (Bühne und Kostüme) bestimmt, wobei die zauberhaften Kostüme eine besondere Augenweide sind. [...] Gonzalo Galguera hat sich an der berühmten Choreografie von Marius Petipa orientiert. Das Ergebnis ist eine Choreografie für die Tänzerinnen und Tänzer seiner Kompanie, die genau auf deren technisches Können zugeschnitten ist. Dabei gelingt Galguera eindrucksvoll, dass seine Tänzerinnen und Tänzer bei aller technischen Perfektion in den klassischen Elementen, diese einer Emotionalität und der sichtbaren Freude am Tanz unterordnen.

Herbert Henning, tanznetz, 20. 4. 2015

In einem Prolog und drei Akten werden hier Choreografie und Inszenierung in rein klassischer Art ständig gesteigert bis hin zu grandiosen, in barocker Opulenz strahlenden, pompösen Schlussbildern (...) ein Rausch der Farben und Formen und vor allem der Tanzkunst. (...) ... eine gelungene Symbiose aus anmutigem klassischem Tanz voller Ideen, einzelnen Höchstleistungen der Ballettsolisten, barock anmutender Traumkulisse und fantasiereicher, farblich genial abgestimmter Kostüme.

Ingrid Gerk, Der neue Merker online