Daniela Mühlbauer wurde 1976 in Salzburg geboren und erhielt ihre Ausbildung in Tanz und Musical in Salzburg und Wien. Von 2001 bis 2019 prägte sie als Hauschoreografin und Körpercoachin die Arbeit am Burgtheater Wien und wirkte an zahlreichen Produktionen namhafter Regisseur:innen wie Peter Zadek, Hans Neuenfels, Andrea Breth, Karin Beier, Andreas Kriegenburg, Stefan Bachmann und Stephan Kimmig mit. Parallel dazu engagierte sie sich in der Nachwuchsförderung. Als Dozentin für Körperliche Gestaltung unterrichtete sie von 2016 bis 2019 am Max Reinhardt Seminar und sechs Jahre das Theaterjahr der Jungen Burg.
Seit 2019 choreographiert Daniela Mühlbauer für das Theater in der Josefstadt in Zusammenarbeit mit Regisseur:innen wie Amélie Niermeyer, Herbert Föttinger und Stephan Müller. Eigene Tanztheater Produktionen wurden im Kasino und Vestibül des Burgtheaters aufgeführt, darunter 2012 Nightmare 4 Lovers, inspiriert von Shakespeares Sommernachtstraum. 2021 choreographierte sie für die Salzburger Festspiele Maria Stuart.
Eine enge Zusammenarbeit verbindet Daniela Mühlbauer mit Martina Gredler, deren Inszenierungen von Richard Alfieris Sechs Tanzstunden in sechs Wochen und Jagdszenen aus Niederbayern sie u. a. betreute.
Ihre jüngste gemeinsame Arbeit mit Michael Schachermaier, Die Dreigroschenoper, war bei den Festspielen in Bad Hersfeld 2024 zu sehen. Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Johann Strauss Festivals 2025 in Wien choreographierte Daniela Mühlbauer die Zirkus Operette Cagliostro.
In der Spielzeit 26/27 zeichnet Daniela Mühlbauer für die Choreografie in der Produktion Così fan tutt*e verantwortlich.
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