6. Sinfoniekonzert
25. und 26.2.27
6. Sinfoniekonzert
Gustav Mahler lässt in seinen Sinfonien immer ganze musikalische Welten entstehen. Mit seinem breiten Horizont – vom Naturlaut über Volkslied und Militärmusik bis zur großen Oper – öffnet er gerade in seiner 6. Sinfonie einen gewaltigen Assoziationsraum. In den Jahren 1903 und 1904 entstanden, als Mahler Wiener Hofoperndirektor und damit eine der wichtigsten Figuren des europäischen Musiklebens war, kreist diese Sinfonie um das Thema „Schicksal“, das mit einem charakteristischen Motiv bereits im ersten Satz eingeführt wird. Einzigartig unter Mahlers Sinfonien ist der tragische, ja pessimistische Grundtenor des Werkes, das ohne positive Schlussapotheose auskommt. Dabei schrieb es Mahler in einer vergleichsweise glücklichen Zeit seines Lebens: frisch verheiratet, Vater zweier Töchter und auf dem Gipfel seiner Intendantentätigkeit in Wien. Dieser Kontrast zwischen Werk und Biografie führte immer wieder dazu, in der 80-minütigen Sinfonie tieferliegende Persönlichkeitsschichten des Komponisten aufzuspüren und sie als Vorbotin kommender Schicksalsschläge zu deuten.
Für jedes Orchester ist eine Aufführung – allein wegen der schieren Größe der Besetzung – eine besondere Herausforderung und zugleich eine große Freude, die GMD Christian Øland sich und seinem Publikum gern gönnt!
25. und 26.2.27
→ Opernhaus, Bühne
Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 6 a-Moll
Magdeburgische Philharmonie
Dirigent GMD Christian Øland