Peter Donath 

Schauspiel (Gast)

Peter Donath, geboren in Meißen, studierte Schauspiel an der Theaterhochschule »Hans Otto« in Leipzig und wechselte anschließend zum Schauspielstudio an das Staatstheater Dresden. Sein erstes Engagement begann er 1991 am Schauspiel Bonn. Danach folgten Engagements an den Theatern in Freiberg, Cottbus, Bautzen, Erfurt, Aachen und am Hans-Otto-Theater in Potsdam ehe er 2004 an das Berliner Ensemble wechselte, dem er bis 2009 fest angehörte. Er war u. a. in Georg Büchners »Leonce und Lena« (Regie: Robert Wilson), in Bertolt Brechts »Arturo Ui« (Regie: Heiner Müller), in Henrik Ibsens »Peer Gynt« (Regie: Peter Zadek) oder in Max Frischs »Andorra« (Regie: Claus Peymann) zu sehen. Seitdem spielte er u. a. am Berliner Kriminal Theater, am Landestheater Neustrelitz, Theater der Altmark und am Theater Gera/Altenburg. Er spielte u. a. Benvolio und Tybalt in »Romeo und Julia«, den Mephisto in einer freien Fassung von Goethes »Faust«, den Happy in Arthur Millers »Tod eines Handlungsreisenden«, den Wurm in Schillers »Kabale und Liebe«, die Rolle des Klaus Uhltzscht in der DDR-Satire »Helden wie wir«, sowie den Dr. Todt in der Uraufführung »Albert Speer« (Regie: Alexander Lang). Im Berliner Kriminal Theater spielte er 2008 die Rolle des Serienmörders Fritz Haarmann in einer Bühnenfassung des Films »Der Totmacher« unter der Regie von Wolfgang Rumpf.
Neben Theaterengagements spielte er auch in Fernsehproduktionen wie dem POLIZEIRUF 110, in dem 1999 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichneten Fernsehfilm von Frank Beyer »Abgehauen« sowie 2000 unter Volker Schlöndorff in dem preisgekrönten Film »Die Stille nach dem Schuss«. Am Theater Magdeburg spielt er in der Spielzeit 2019/2020 in Tim Kramers Eröffnungsinszenierung von »Der gute Mensch von Sezuan« sowie im Weihnachtsmärchen 2019 »Ronja Räubertochter« (Regie: Nicole Claudia Weber) den Räuberhauptmann Mattis.