Meret Kiderlen

Regie

Meret Kiderlen arbeitet mit Kim Willems im Duo willems&kiderlen und als Regie-Mitarbeiterin bei dem Theaterkollektiv Rimini Protokoll. Sie studierte in Leipzig, Mendoza, Buenos Aires und Gießen Theaterwissenschaft. Seitdem assistierte sie u.a. Clemens Bechtel bei »Meine Akte und ich« an der Bürgerbühne des Staatsschauspiels Dresden, Elisabeth Gabriel bei »Scrooge– oder Weihnachten vergisst man nicht« am Staatstheater Wiesbaden und Rimini Protokoll bei »Chinchilla Arschloch - waswas«, das beim Berliner Theatertreffen 2020 eingeladen war. 2009 initiierte sie mit Carolina Defossé und dem deutsch-argentinischen Regieduo BiNeural-Monokultur die Projektreihe »Virtual Performances«, 2011 mit Andreas Mihan und Isabelle Zinsmaier die Projektreihe »Archiv der flüchtigen Dinge«. Gefördert von der Nachwuchsförderung des Goethe-Instituts reiste sie mit Andreas Mihan 2013 mit der Lecture-Performance »Meine drei Großmütter« nach Argentinien. 2014 entstand an der Bürgerbühne des Staatsschauspiels Dresden ihre erste Arbeit gemeinsam mit Kim Willems, mit dem sie im Folgenden v.a. am studioNAXOS in Frankfurt am Main produzierte. 2015 inszenierte sie am Staatstheater Wiesbaden die Stadtrauminszenierung »80 Minuten Freiheit« und 2020 am Schlosstheater Moers die in Zeiten von Corona zum Hörspiel umgewandelte Produktion »NISCHEN«. Am Theater Magdeburg erarbeitete sie mit willems&kiderlen für die Spielzeit 2019/20 den hörbaren Magdeburger Stadtspaziergang »UTOP 89 …und wer kümmert sich jetzt um die Fische?«.