Maaike van Langen

Regie

Maaike van Langen wurde 1971 in den Niederlanden geboren. Nach ihrem Regiestudium an der Amsterdamse Hogeschool vd Kunsten inszenierte sie für das Nationale Toneel in Den Haag, dem zweitgrößten Haus der Niederlanden. Bis 2009 war sie hier Hausregisseurin und inszenierte neben Klassikern auch viele niederländischen Erstaufführungen des internationalen Repertoires. Sehr erfolgreich waren beispielsweise »Bash« von Neil LaBute, »Der Kissenmann« von Martin McDonagh und »Das kalte Kind« von Marius von Mayenburg.
Von 2005 bis 2009 war sie ebenfalls Hausregisseurin an der Theatercompagnie in Amsterdam. Dort erregte sie Aufmerksamkeit unter anderem mit »Die Wildente« von Henrik Ibsen.
Sie entwickelte einen eigenen Regiestil, bei dem sie ihr Interesse an psychologischen Prozessen mit einem großen visuellen Bewusstsein kombiniert. Ihre Vorstellungen haben gleichzeitig eine sprachliche sowie choreographische Kraft.
2009 wurde Maaike van Langen zum ersten Mal nach Deutschland eingeladen. Sie inszenierte »John Gabriel Borkman« von Ibsen am Theater Bonn. Seitdem folgten mehrere Inszenierungen in Deutschland und Österreich.
Momentan lebt Maaike van Langen mit ihrer Familie in Berlin und inszeniert freischaffend für verschiedene Theater in den Niederlanden und im deutschsprachigen Raum.
Neben ihrer Regietätigkeit arbeitet sie gerne mit jungen Schauspieler*innen zusammen und unterrichtet an verschiedenen Schauspielschulen, wie der Toneelschool Amsterdam und der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Zudem unterrichtet sie an der Universität der Künste Berlin in der Musiktheaterabteilung Opernsänger*innen im Fach Schauspiel.