Krzysztof Minkowski

Regie

Krzysztof Minkowski, geboren 1980 in Szczecin (Polen), studierte zunächst Betriebswirtschaftslehre in Frankfurt an der Oder, dann Theaterwissenschaft und Schauspiel in Berlin und anschließend Theaterregie an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«. Seine Diplominszenierung »Die Reiherkönigin. Ein Rap« von Dorota Maslowska war am Maxim Gorki Theater Berlin sowie beim Kaltstart Festival in Hamburg zu sehen. Es folgten diverse Engagements als Regisseur in Deutschland, Polen, Dänemark und der Schweiz. Die polnische Erstaufführung von »we are camera. jasonmaterial« von Fritz Kater am Teatr Norwida in Jelenia Góra in seiner eigenen Übersetzung, wurde 2008 zum Uraufführungsfestival in Bydgoszcz eingeladen. Mit Tschechows »Drei Schwestern« in Jelenia Góra gewann er den Theaterpreis für die beste Inszenierung der Saison und erhielt eine Einladung zum Warschauer Theatertreffen. 2010 inszenierte er »Ilias« von Homer mit Flüchtlingen aus Bosnien und Herzegowina im Heimathafen Neukölln in Berlin. Er arbeitet zudem seit Jahren als Regisseur in Berliner Justizvollzugsanstalten. Im Frühjahr 2013 war er artist in residence am Theater Momentum in Odense. Im Jahr 2016 wurde er zum Internationalen Forum des Berliner Theatertreffens eingeladen. Neben seiner Regietätigkeit unterrichtet Krzysztof Minkowski an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. Seine erste Inszenierung am Theater Magdeburg war 2016 »Tartuffe« von Moliere. Mit seiner Inszenierung des Monologs »Die Pest« ist er Teil des großen Eröffnungswochenendes der Spielzeit 2019/20. Zudem inszeniert er im Frühjahr 2020 das Familienstück »Pünktchen und Anton«.