Juliane Kann

Regie

Die Regisseurin und Theaterautorin Juliane Kann, 1982 in Mecklenburg geboren, studierte Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin sowie Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. 2004 erhielt sie den Publikumspreis des Hans Otto Theaters in Potsdam für ihren Monolog »Zwiegespräch«. Ihr Stück »Blutige Heimat« wurde beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2005 vorgestellt und im Frühjahr 2006 am Maxim Gorki Theater Berlin uraufgeführt. Im Mai 2008 wurde die Stuttgarter Inszenierung ihres Stücks »The Kids Are Alright« zum Festival radikal jung ans Münchner Volkstheater eingeladen. Mit »Birds«, welches in der Spielzeit 2009/10 in Osnabrück uraufgeführt wurde, gewann sie in der »Langen Nacht der Autoren 2008« am Thalia Theater Hamburg den Preis der Thalia Freunde. Sie erhielt Stückaufträge für das Schauspielhaus Düsseldorf (»Piaf. Keine Tränen«), für das Nationaltheater Mannheim (»Exit. Dinge bei Licht«) sowie für das Maxim Gorki Theater in Berlin (»Fieber«). Die am Hamburger Thalia Theater erfolgte Uraufführung ihres Stücks »Ein Fuchs reisst Kaninchen« wurde bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen gezeigt. Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft zeichnete Juliane Kann mit dem Dramatikerpreis 2009 aus. 2010/11 folgten Uraufführungen ihrer Stücke am Theater Osnabrück (»Café Haertel«) und am Staatstheater Braunschweig (»Haut«). Auch mit ihrer Regiearbeit konnte sie schnell Erfolge feiern. Ihre Dramatisierung des französischen Erfolgsromans »No und ich« inszenierte sie am Jungen Staatstheater Braunschweig selbst und wurde damit 2013 zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen. 2015 erfolgte erneut die Einladung zum Festival radikal jung mit ihrer Inszenierung »Prinz Friedrich von Homburg« am Staatstheater Darmstadt. Es folgten Arbeiten u. a. am Theater Erlangen, Theater Oberhausen, Staatstheater Braunschweig, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, Staatsschauspiel Dresden, am Deutschen Nationaltheater Weimar, am Meininger Staatstheater und am Landestheater Tübingen. 2017 feierte sie beim WDR als Regisseurin und Autorin des Stücks »Niemand hat gesagt es ist einfach« ihr Hörspieldebüt.
Nach Ewald Palmetshofers Überschreibung »Vor Sonnenaufgang« inszeniert sie mit der Uraufführung von »Anorexia Feelgood Songs« bereits zum zweiten Mal am Theater Magdeburg.