Yoichi Yamashita

Kammermusiker

Yoichi Yamashita stammt aus Toyama (Japan). Schon als Kind wurde er mit europäischer Musik vertraut gemacht und nahm daraufhin ein Violinstudium an der Musikhochschule in Tokio auf. Mit einem Stipendium des DAAD setzte er seine Studien in Freiburg/Breisgau bei Wolfgang Marschner fort. Zahlreiche Konzertreisen führten ihn durch Europa, Japan und auf die Philippinen.

1990 wurde er 1. Konzertmeister des Orchesters des Theaters Ulm. Nur zwei Jahre später kam er in der gleichen Position nach Magdeburg, wo er seither auch das Kammerorchester der Magdeburgischen Philharmonie leitet. 1998 wurde ihm der Förderpreis vom Förderverein des Theaters Magdeburg verliehen und 2012 wurde er von der Landeshauptstadt Magdeburg mit dem Titel »Kammermusiker« geehrt.

Als Solist konzertierte er mit Orchestern wie z. B. dem Kammerorchester des Japanischen Rundfunks, dem Sinfonieorchester Toyama, dem Philharmonischen Orchester Zwickau, dem Philharmonischen Orchester der Stadt Ulm, der Max-Bruch-Philharmonie oder dem Tokyo Metropolitan Orchestra. In Magdeburg stellte sich Yoichi Yamashita bei Soloauftritten zusammen mit der Magdeburgischen Philharmonie u. a. mit Werken von Bartók, Berg, Brahms, Dvořák, Goetz, Hindemith, Korngold, Mendelssohn, Mozart, Prokofjew, Respighi, Sibelius, Tschaikowsky und Vivaldi vor.

In der Spielzeit 2017/2018 wird er im 7. Sinfoniekonzert der Magdeburgischen Philharmonie das »Concerto Funebre« von Karl Amadeus Hartmann interpretieren. Zudem leitet er bereits zuvor das Kammerorchester der Magdeburgischen Philharmonie beim Weihnachtskonzert, in dem er neben der musikalischen Leitung auch den Violinpart bei Mozarts »Sinfonia Concertante« für Solovioline, Soloviola und Orchester übernimmt.  Mit Werken von Kodaly und Mozart ist er 1. Kammerkonzert zu erleben.