Gabriel Feltz

Dirigent

Gabriel Feltz ist einer der wichtigsten deutschen Dirigenten der mittleren Generation. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin. Nach einer Assistenz an der Hamburgischen Staatsoper wurde er als Kapellmeister an die Städtischen Bühnen Lübeck und ans Theater Bremen engagiert. Von 2001 bis 2005 war er GMD des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera, anschließend fast zehn Jahre Chefdirigent der Stuttgarter Philharmoniker und GMD der Landeshauptstadt Stuttgart. Seit Beginn der Saison 2013/2014 leitet er als Generalmusikdirektor der Stadt Dortmund die Dortmunder Philharmoniker und die Oper Dortmund, darüber hinaus ist er Chefdirigent der Belgrader Philharmoniker.
Im Laufe seiner Karriere dirigierte Gabriel Feltz renommierte Klangkörper wie die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Rundfunkorchester des NDR (Hamburg und Hannover), des WDR und des MDR, das National Orchestra of Taiwan, die Grazer Philharmoniker, das Sinfonieorchester des Dänischen Rundfunks, das Bayerische Staatsorchester, das National Symphony Orchestra of Ireland (RTE), das San Antonio Symphony Orchestra, das Hangzhou Philharmonic Orchestra, das Sendai Philharmonic Orchestra und das Osaka Philharmonic Orchestra. 2014 gab Feltz sein umjubeltes Debüt an der Komischen Oper in Berlin mit Zimmermanns »Die Soldaten«. Er betreute außerdem Wiederaufnahmen an der Bayerischen Staatsoper München und an der Oper Frankfurt und debütierte 2016 an der Oper Zürich mit einer Neuproduktion von Wolfgang Rihms »Hamletmaschine«. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet Gabriel Feltz mit der Oper Köln, wo er u. a. die Neuproduktionen von Dallapiccolas »Il Prigionero« und einen Doppelabend mit Bartóks »Herzog Blaubarts Burg« und Poulencs »La Voix Humaine« leitete sowie im Dezember 2020 anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Uraufführung von Korngolds »Die tote Stadt« die erfolgreiche Livestream-Premiere des Stückes dirigierte.
Neben zahlreichen Konzert- und Operndirigaten kann Gabriel Feltz eine umfangreiche Diskografie vorweisen. 2007 erhielten die Stuttgarter Philharmoniker unter seiner Leitung den »Prix Rachmaninow« der »Foundation Sergej Rachmaninow«, welcher deren bis heute umfangreichsten Aufführungszyklus der Werke Rachmaninows im deutschsprachigen Raum würdigte. Seine Aufnahme von Luigi Nonos »Intolleranza 1960« wurde 2013 mit dem renommierten »Diapason d’Or« ausgezeichnet. Zu seinen letzten vielbeachteten CD-Einspielungen zählen die drei Sinfonien Rachmaninows mit den Dortmunder Philharmonikern sowie die selten aufgeführte 3. Sinfonie von Reinhold Glière mit den Belgrader Sinfonikern. In der Spielzeit 2021/2022 ist er erstmalig am Pult der Magdeburgischen Philharmonie zu erleben.

 

Produktionen

5. Sinfoniekonzert