Tobias Heyder

Regie

Der gebürtige Hamburger Tobias Heyder studierte in seiner Heimatstadt Musiktheaterregie. Er war Mitbegründer der Kammeroper Rostock und inszenierte dort Arthur Sullivans »Cox and Box« sowie Joseph Haydns »Der Apotheker«. Nach Inszenierungen von Mondonvilles »L’Amour et Psyché« und »Combattimento«/»Infinito Nero« (Claudio Monteverdi/Salvatore Sciarrino) in Hamburg studierte er Arts Administation an der Universität Zürich und schrieb seine Diplomarbeit über das Thema »Fundraising in deutschen Kulturbetrieben«. Tobias Heyder war Stipendiat des DAAD sowie des Richard-Wagner-Verbands Frankfurt und er ist Mitglied der Akademie »Musiktheater heute«.
Als Regieassistent war Heyder an der Deutschen Oper am Rhein und am Theater Heidelberg tätig, bevor er 2009 als Spielleiter an die Oper Frankfurt wechselte. In Heidelberg inszenierte er die Kirchenoper »Die Jünglinge im Feuerofen« von Benjamin Britten und in Mainz – im Rahmen einer freien Produktion – »Die Bordellballade« von Moritz Eggert. In der Reihe »Oper für Kinder« setzte er an der Oper Frankfurt den »Ring des Nibelungen«, »Idomeneo« und »Hoffmanns Erzählungen« in Szene. Im Juni 2014 inszenierte er Ravels »L’enfant et les sortilèges« am Staatstheater Karlsruhe und erhielt dafür in »Die Deutsche Bühne« eine Nominierung in der Kategorie »Beste Regie«. Im September des gleichen Jahres entstand Rolf Riehms »Sirenen« an der Oper Frankfurt. Außerdem inszenierte er »Albert Herring« am Luzerner Theater, »Tosca« am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und »Dido and Aeneas«/»Riders to the Sea« am Landestheater Coburg sowie Giuseppe Verdis Frühwerk »Oberto« bei den Opernfestspielen Heidenheim und »Macbeth« am Theater Aachen – zuletzt »Rusalka« in Coburg. Mit Mozarts »Die Gärtnerin aus Liebe« gab Tobias Heyder 2017 sein Regiedebüt am Theater Magdeburg. In der Spielzeit 2018/2019 inszeniert er Händels Oper »Xerxes.

Produktionen

Xerxes