Stephen Lawless

Regie

Der englische Regisseur war von 1986 bis 1991 Produktionsleiter beim Glyndebourne Festival, wo er »Death in Venice« und »Falstaff« inszenierte. Zu den wichtigen Stationen seiner Karriere zählen das Mariinsky-Theater St. Petersburg (»Boris Godunow«), die Staatsoper Unter den Linden Berlin, die Metropolitan Opera New York (»Don Giovanni«), die New York City Opera (»Der fliegende Holländer«, »Semele«, »Capriccio« und »Cavalleria rusticana/I Pagliacci«), das Royal Opera House Covent Garden (»La clemenza di Tito«), die Canadian Opera Company, das Teatro La Fenice Venedig, das Teatro Real Madrid, die Opernhäuser von Amsterdam, Dallas, Los Angeles, Nürnberg (»Der Ring des Nibelungen«), St. Louis (»Troilus and Cressida« von William Walton), Tel Aviv, Washington, Seoul und das New Zealand Festival. In Österreich arbeitete er bei den Festwochen der Alten Musik Innsbruck, an der Volksoper Wien (»Hamlet« von Ambroise Thomas), am Theater an der Wien (»Orfeo ed Euridice«, »Tancredi«, »Jolanthe«, »Francesca da Rimini«) und an der Oper Graz («L’elisir d’amore«, »Peter Grimes«, »Die Fledermaus«, »Guillaume Tell«). Zu seinen Inszenierungen in den letzten Spielzeiten zählen »Le nozze di Figaro« an der Opera Philadelphia, »Roméo et Juliette« an den Opernhäusern von Santa Fe und Barcelona, »Anna Bolena« für die Canadian Opera Company in Toronto sowie »Così fan tutte« am Aalto Theater Essen. In Magdeburg inszenierte Stephen Lawless bereits 2010 »La Traviata«, 2013 »Tristan und Isolde« und 2017 Antonín Dvořáks »Rusalka«. Zur Spielzeiteröffnung 2019/2020 bringt er – als Koproduktion mit der Scottish Opera - Janáčeks Oper »Kátja Kabanová« auf die Bühne des Theaters Magdeburg.