Sofia Koberidze

Mezzosopran

Die aus Georgien stammende Mezzosopranistin Sofia Koberidze studierte am Staatlichen Konservatorium in ihrer Heimatstadt Tbilisi sowie am Konservatorium »Vincenzo Bellini« in Palermo.
Nach Abschluss ihres Studiums kehrte sie nach Tbilisi zurück und wurde dort Mitglied des Opernstudios. Ihr Debut gab sie als 3. Dame in einer Produktion des Opernstudios von Mozarts »Zauberflöte«. 2012 gewann sie beim internationalen Gesangswettbewerb »Simone Alaimo – Il Bel Canto nella Valle dei Templi« die Rolle der Maddalena in Verdis »Rigoletto« am Theater »Luigi Pirandello« in Agrigento. 2013 war Koberidze Finalistin des Internationalen Gesangswettbewerbs »Neue Stimmen« in Gütersloh und Siegerin des Internationalen Gesangswettbewerbs »Accademia Belcanto« in Graz. Seit 2014 hat sie Engagements an italienischen Theatern, regelmäßig singt sie etwa am Theater »Carlo Felice« in Genua und am Teatro Regio in Turin. Dort verkörperte sie u. a. die Rollen der Marcellina (»Die Hochzeit des Figaro«), Rosina (»Der Barbier von Sevilla«), Laura (»Luisa Miller«), Berci (»Andrea Chénier«) und Fekluša in (»Kát'a Kabanová«). Außerdem sang sie den Hänsel (»Hänsel und Gretel«), die Titelpartie in Rossinis »Aschenputtel« und die 1. Hexe in Purcells »Dido and Aeneas«. In Venedigs berühmten Opernhaus »La Fenice« debütierte sie 2016 als Dorotea in Verdis »Stiffelio«. Im Januar 2017 gewann sie den Gesangswettbewerb der »Associazione Lirica e Concertistica Italiana« und damit verbunden die Rolle der Rosina. Am Theater Magdeburg debütiert Sofia Koberidze in der Spielzeit 2017/2018 als 2. Elfe in Dvořáks Oper »Rusalka«.

Produktion

Rusalka