Sebastian Ritschel

Regie

Der in Düsseldorf geborene Opernregisseur Sebastian Ritschel studierte an der Universität Leipzig Theater- und Musikwissenschaft. Neben seinem Studium arbeitete er als freier Regieassistent u. a. bei den Salzburger Festspielen, am Teatro Real in Madrid, an der Hamburgischen Staatsoper, der Staatsoper Berlin sowie an der Sächsischen Staatsoper Dresden. Er war regelmäßiger Assistent von Willy Decker. Von 2006 bis 2016 war Sebastian Ritschel als Regisseur und Dramaturg am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau engagiert und inszenierte dort zahlreiche Opern, Operetten und Musicals, darunter u. a. die Uraufführung »Linkerhand« von Moritz Eggert, Udo Zimmermanns »Weiße Rose«, »Carmen«, »La Traviata«, »Orpheus und Eurydike«, »Eugen Onegin«, »Le nozze di Figaro«, »Der Vogelhändler«, »Anatevka«, »Sweeney Todd«, »Hänsel und Gretel«, »La Cage aux folles« und »Into the Woods«. Für seine Produktionen wurde der Regisseur mehrfach mit dem Publikumspreis des Theaters ausgezeichnet. Des Weiteren inszenierte er »Arabella« am Theater Passau, »Der Rosenkavalier« für das Theater Freiberg, »Un ballo in maschera« an den Landenbühnen Sachsen in Radebeul, »Die lustige Witwe« an der Staatsoperette Dresden und »Der fliegende Holländer« im Opernloft Hamburg. Seit dem Wintersemester 2011 unterrichtet er die Opernklasse der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. 2014 realisierte er dort die Hochschulproduktion »Die Entführung aus dem Serail«.
In der Spielzeit2016/2017 inszenierte Sebastian Ritschel André Previns »A Streetcar Named Desire« an den Landesbühnen Sachsen sowie Händels »Alcina« am Theater Münster. Außerdem debütierte er am Theater Magdeburg mit seiner Inszenierung des Musicals »Cabaret«. Seit Beginn der Spielzeit 2017/2018 ist Ritschel Operndirektor der Landesbühnen Sachsen, wo er zum Auftakt das Musical »Company» inszenierte. 2018 kehrt er nach Magdeburg zurück und setzt für das DomplatzOpenAir das Lloyd-Webber-Musical »Jesus Christ Superstar« in Szene.