Regina Most

Sopran

Die Sopranistin Regina Most, in Wurzen geboren, wuchs in Berlin auf. Als Mitglied des »Kleinen Theaters« im Haus der Jungen Talente Berlin bewährte sie sich schon früh in literarisch-musikalischen Aufführungen. 1974 nahm sie ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin auf, das sie 1980 abschloss. Noch im gleichen Jahr wurde sie als Soubrette an das Theater Magdeburg engagiert, wo sie bisher zahlreiche Partien ihres Faches sang wie z. B. Gretchen (»Der Wildschütz«), Olympia (»Hoffmanns Erzählungen«), Papagena (»Die Zauberflöte«), Zerlina (»Don Giovanni«), Blonde (»Die Entführung aus dem Serail«), Adele (»Die Fledermaus«), Mi (»Das Land des Lächelns«), Anna (»Das Feuerwerk«), Hannchen (»Der Vetter aus Dingsda«), Lisa (»Gräfin Mariza«), Despina (»Così fan tutte«), Pepi (»Wiener Blut«), Stasi (»Die Csárdásfürstin«), Giannetta (»L’elisir d’amore«), Alisa (»Lucia di Lammermoor«), Juno (»Orpheus in der Unterwelt«), Rosie in Gian Carlo Menottis »Die Braut vom Pluto« sowie die Hosenrolle des Basilio in Telemanns »Don Quichotte auf der Hochzeit des Comacho«. In der Spielzeit 2016/2017 war sie u. a. als Madame de Quimper-Karadec (in Offenbachs »Pariser Leben«), als Cio-Cio-Sans Tante (»Madame Butterfly«) und in den Musikgeschichten »Die Bremer Stadtmusikanten« zu erleben. 2017/2018 verkörpert sie die Barbara in der Operette »Eine Nacht in Venedig«.