Raffaela Lintl

Sopran

Raffaela Lintl studierte Gesang an der Hochschule für Musik Weimar bei Barbara Ebel. Meisterkurse absolvierte sie u. a. bei Gudrun Bär, Brigitte Fassbaender, Francisco Araiza und Cheryl Studer. Im Rahmen ihrer Ausbildung sang sie Fiordiligi (»Così fan tutte«), Contessa (»Le Nozze di Figaro«), Micaëla (»Carmen«) sowie die Erste Dame (»Die Zauberflöte«).
Engagements führten sie u. a. an das Gewandhaus zu Leipzig unter der Leitung von Ulrich Vogel, zu den Dresdner Musikfestspielen unter der Leitung von Stefan Klingele und zu der norddeutschen Philharmonie in Rostock unter der Leitung von Florian Krumpöck. 2013 sang sie mit dem Sinfonieorchester der Hochschule für Musik Weimar unter der Leitung von Christian Thielemann die vier letzten Lieder von Richard Strauss.
Sie kam in die Endrunde des Gesangswettbewerbs »NEUE STIMMEN« 2013, war 2014 Finalistin des Bundeswettbewerbs für Gesang und gab in diesem Rahmen ihr Debüt an der Deutschen Oper Berlin. Ferner gewann sie den 2. Preis in der Kategorie Lied beim 47. Internationalen Antonín-Dvořák-Gesangswettbewerb und war 2014 Stipendiatin der Richard-Wagner-Stipendienstiftung. In der Spielzeit 2015/16 gehörte sie dem Internationalen Opernelitestudios des Theaters Lübeck an, wo sie als Gretel (»Hänsel und Gretel«), als Voix de la Tombe in »Hoffmanns Erzählungen« und in Mendelssohns »Lobgesang«-Sinfonie zu hören war. Zur Spielzeit 2016/2017 wechselte die Sopranistin in das Ensemble des Theaters Magdeburg, wo sie in ihrem ersten Jahr u. a. die Erste Dame (»Die Zauberflöte«), die Titelpartie in der »Csárdásfürstin« sowie die Arminda in Mozarts »Die Gärtnerin aus Liebe« sang. In der Spielzeit 2017/2018 ist sie u. a. in der Titelpartie von Dvořáks »Rusalka« zu erleben – darüber hinaus als Tempelsängerin (»Aida«) und erneut als Sylva Varescu (»Die Csárdásfürstin«).